Beim Blick auf die Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung, entsteht der Eindruck: In Nüdlingen wird einiges gebaut: Sei es die neue Grundschule oder die Sozialwohnungen. Die Räte stimmten in der Sitzung zudem zahlreichen Anträgen Nüdlinger und Haarder Bauherren zu, die ihre Garage verlängern oder einen Wintergarten bauen wollen.

In der Turnhalle der Schlossbergschule fiel am Dienstagabend der Beschluss, die Schlossbergschule neu zu bauen. Damit ist eine Generalsanierung der Schule endgültig vom Tisch.

Am 27. Juni hatte ein Workshop des Gemeinderates mit dem Architekturbüro Perleth stattgefunden. Die Anwesenden hatten sich darauf verständigt, dass ein Neubau einer Sanierung vorzuziehen sei (wir berichteten).

Auf einen genauen Standort müssen sich die Mitglieder des Gemeinderates noch einigen. Die Tagesordnung forderte diesbezüglich noch keinen endgültiger Entschluss, dennoch entbrannte unter den Gemeinderäten eine erneute Diskussion.

Dabei ging es vor allem um die Frage, ob ein Neubau auf einem benachbarten Kirchengrundstück eine gangbare Alternative sei. Das Problem: Es ist noch nicht geklärt, ob die Diözese den "Kirchacker", also das Grundstück neben dem Sportplatz, überhaupt verkaufen würde. Ein Vorteil: Ein dortiger Bau hätte alle strukturellen Vorteile eines Schulneubaus. Und: Der Schulbetrieb würde während der Baumaßnahmen nicht gestört.