Ein tief über die Münnerstädter Altstadt kreisender Rettungshubschrauber und zwei Feueralarme binnen weniger Minuten schreckten am Dienstagmorgen die Münnerstädter auf. Es handelte sich dabei um zwei Notfalleinsätze, die in keinem Zusammenhang zueinander standen.
Der erste Sirenenalarm galt einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A71 nahe der Münnerstädter Lauertalbrücke, bei dem ein Pkw-Fahrer schwere Verletzungen erlitt. Unklar ist nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Werneck derzeit noch der Unfallhergang. Deshalb wurde ein Sachverständiger zur Rate gezogen.


Polizei sucht Zeugen

Geklärt werden muss, ob der verletzte Pkw-Fahrer durch Eigenverschulden auf einen vorausfahrenden Kleintransporter aufgefahren ist oder ob zuvor ein Gegenstand in die Windschutzscheibe des Pkw geflogen war, wodurch der Fahrer erst die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Deshalb erbittet die Verkehrspolizei Werneck Zeugen, die den Unfallhergang gegen 8.17 Uhr beobachtet haben und sachdienliche Hinweise (Tel: 09722/94440) geben können. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigelenkt.


Hubschrauber im Klosterhof

Eine Hubschrauberlandung nahezu zur gleichen Zeit im Hof des Münnerstädter Jugendhauses erfolgte aufgrund einer medizinischen Notlage. Eine solche Landung in räumlich engen Stadtgebieten gehöre aber zum fliegerischen Alltag der Flugrettung, war zu hören.


Technischer Fehler

Bei einem zweiten Sirenenalarm am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr handelte es sich nach Angaben der Feuerwehr um einen technischen Fehler.