Die Gesamtkosten für die Straße, den Platz und die Wasserleitung betrugen 680 00 Euro. In der Sitzung des Marktgemeinderates a und noch einmal im Gespräch mit dieser Zeitung erläuterte Matthias Klement das Problem. Hauptursache sei, dass als Bettung für die Steine Kalk- statt Basalt-Split verwendet worden sei. Auch die Körnung habe nicht gestimmt. Außerdem seien die Fugen zwischen den Steinen ungleichmäßig. Deshalb sei der Fugen-Sand zum Teil abgesunken. All dies habe dazu geführt, dass die Fahrbahndecke nun ungleichmäßig und deshalb die Lärmbelästigung durch Autos relativ hoch sei.

Bürgermeister Klement betonte, dass die Ludwigstraße durch die Gemeinde noch nicht abgenommen ist. Es sei zunächst einmal Sache der Baufirma, für Abhilfe zu sorgen und die festgestellten Mängel zu beseitigen. Wann? "Ich hoffe, dass dies noch dieses Jahr geschieht." Wie die Firma reagiert hat? "Nicht wirklich" sagt Klement dazu nur. Am Tag nach der Gemeinderatssitzung erreichte ihn ein Schreiben des Unternehmens mit der Bitte um Aufschub bis zum 13. Juli. Bis dahin will die Firma das Gutachten prüfen.

Für die Anwohner der Ludwigstraße ist der Lärm offenbar ein großes Problem. Marktgemeinderat Achim Bieber (BBP) berichtete "die Anwohner beschweren sich, dass es extrem laut ist. Die Pflastersteine sind so laut" und "die Autofahrer rasen durch." Der Bürgermeister erinnerte daran, dass in dieser Straße die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde beschränkt ist, "wenn man sie fahren würde, dann wäre das in Ordnung." Die Polizei habe davon abgeraten, Hindernisse aufzustellen und so die Geschwindigkeit zu reduzieren. Durch die Straße würden auch Lastwagen, große landwirtschaftliche Fahrzeuge und jeden Tag Busse fahren.
Der Bürgermeister teilte mit, dass nun das Parken an der Straße erlaubt werden soll, dann werde eventuell etwas langsamer und damit auch ruhiger gefahren. Sein Wunsch: "das Pflaster wird neu verlegt, danach hoffe ich, dass es leiser ist."