Jede Großstadt würde sich um ein solches musikalisches Ambiente reißen. In der Baywa-Halle in Münnerstadt schlug ein besonders herausragender Gig aus Welt-Ethno-Jazz-und Experimental Music ein wie ein Bombe in die sonst eher wüstenähnliche unterfränkische Musiklandschaft. Dank des Veranstalters Klaus Bonacker und der künstlerischen Leitung des else2-Projekts Mia Hochrein konnte eine Combo aus Musikern von Weltrang gewonnen werden.
Allein die Bühne ist einen Besuch Wert: reflektiert doch ein riesiger Getreidetrichter nebendran die bunten Scheinwerferlichter und gibt nicht die gesamte industrielle Hallen-Atmoshpäre schon eine Einladung zum Abrocken. Man durfte gespannt sein! Und zahlreich war die Schar der Gäste, die sich auf den Auftritt mit Marque Gilmore und seine Musiker-Freunde Friedel Lelonek, Tilman Müller, Nadaprem, Steffen Leonard und Nick Jira freuten. Das Eingrooven begann soft, tastend und schräg anmutend, auch ein bisschen dekonstruktiv zur Bühne passend, und für viele Besucher die interessanteste Phase der Session. Für die Musiker hingegen, die in dieser Zusammensetzung das erste Mal miteinander spielten, ein experimentelles Ereignis! Wohingegen der zweite Teil deutlich abgeklärter, perfektionierter und routinierter klang. Wer hören wollte, spürte, was den Musiker auszeichnet, nämlich mit der eigenen Melodie im Ohr zugleich auf alle anderen Schwingungen im Raum zu reagieren, klassisches Spiel der Partituren. Klangereignis Weltmusik, vom Feinsten. Trompeten und Flöten als Soli, Gilmore an den electric Drums und als Percussionist gaben sowohl elektronische, jazzige als auch sprirituelle Elemente hinzu und durchwoben den Sound zu einer einzigen schrägen Klangcollage mit wunderschönen musikalischen Neufindungen. 1#googleAds#100x100
Dank einer Ausnahme in Absprache mit den wohlwollenden Nachbarn groovte die Halle bis 23 Uhr. Zwei Zugaben brachten das Publikum in eine eigenartige, verträumte Stimmung, bei der es schwer fiel sich zu trennen, wie bei einem fast zu Ende gelesenem Buch, von dem man Abschied nehmen muss. Thanks & Halleluja! We enjoyed it very much.
Musikliebhaber dürfen sich bis 12. August im Rahmen der else2 auf weitere musikalische Projekte immer Donnerstags in der Baywa-Halle freuen. Jeweils im Wechsel finden elektronische Workshops von Markus Zink ab 19 statt (willkommen sind Selbstmusizierende, Kinder, Jugendliche und jene, die sich einfach ausprobieren möchten, ihren eigenen Song zu produzieren) und akustische Sessions ebenfalls ab 19 Uhr.
Allein die Bühne ist einen Besuch Wert: reflektiert doch ein riesiger Getreidetrichter nebendran die bunten Scheinwerferlichter und gibt nicht die gesamte industrielle Hallen-Atmoshpäre schon eine Einladung zum Abrocken. Man durfte gespannt sein! Und zahlreich war die Schar der Gäste, die sich auf den Auftritt mit Marque Gilmore und seine Musiker-Freunde Friedel Lelonek, Tilman Müller, Nadaprem, Steffen Leonard und Nick Jira freuten. Das Eingrooven begann soft, tastend und schräg anmutend, auch ein bisschen dekonstruktiv zur Bühne passend, und für viele Besucher die interessanteste Phase der Session. Für die Musiker hingegen, die in dieser Zusammensetzung das erste Mal miteinander spielten, ein experimentelles Ereignis! Wohingegen der zweite Teil deutlich abgeklärter, perfektionierter und routinierter klang. Wer hören wollte, spürte, was den Musiker auszeichnet, nämlich mit der eigenen Melodie im Ohr zugleich auf alle anderen Schwingungen im Raum zu reagieren, klassisches Spiel der Partituren. Klangereignis Weltmusik, vom Feinsten. Trompeten und Flöten als Soli, Gilmore an den electric Drums und als Percussionist gaben sowohl elektronische, jazzige als auch sprirituelle Elemente hinzu und durchwoben den Sound zu einer einzigen schrägen Klangcollage mit wunderschönen musikalischen Neufindungen. 1#googleAds#100x100
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Musikliebhaber dürfen sich bis 12. August im Rahmen der else2 auf weitere musikalische Projekte immer Donnerstags in der Baywa-Halle freuen. Jeweils im Wechsel finden elektronische Workshops von Markus Zink ab 19 statt (willkommen sind Selbstmusizierende, Kinder, Jugendliche und jene, die sich einfach ausprobieren möchten, ihren eigenen Song zu produzieren) und akustische Sessions ebenfalls ab 19 Uhr.