Es gehört Konzept des spartenübergreifenden Kunstprojektes else!2 im Münnerstädter Bahnhof, das immer gleich zwei Ausstellungen parallel zu sehen sind und auch gleichzeitig eröffnet werden. 2500 Besucher haben bisher die verschiedensten Veranstaltungen besucht. Bei der Eröffnung von "fresh works" und "Asyl ist Menschenrecht" sind am Donnerstag etliche, hauptsächlich junge Gäste dazugekommen.

Die Ausstellung "fresh works" spiegelt die ganze Bandbreite des künstlerischen Schaffens am Münnerstädter Schönborn-Gymnasium wider. Die Schülerinnen und Schüler der Kunstlehrerinnen Tanja Sobisch und Regine Merz stellen Zeichnungen, Radierungen, Tonarbeiten, teils ausgezeichnete Architekturarbeiten und Fotografien aus. "Die Vorgaben waren sehr unterschiedlich", sagt Tanja Sobisch. Bei den ausgestellten Werken handelt es sich aber meist um Werke, bei denen den Schülern sehr viel Freiraum gelassen wurde. "Unser Konzept beinhaltet, Jugendliche zu beteiligen", so die künstlerische Leiterin von else!2, Mia Hochrein, die selbst Kunst am Gymnasium unterrichtet. So waren die Wege kurz. Die Ausstellungseröffnung war eingebunden im erstmals am Gymnasium stattfindenden Kulturtag.

Seit dem 28. April läuft das Kunstprojekt, erinnerte Oliver Schikora vom Altstadtverein, unter dessen Federführung else!2 läuft. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unser selbstgestecktes Ziel von 3000 Besuchern erreichen und überbieten werden." Wie es von Anfang an gewünscht gewesen sei, komme immer wieder ein Projekt hinzu. "Es kommt ständig jemand, der auch noch was machen will", so Oliver Schikora.