Die Stadt Münnerstadt will sich um die Aufnahme in das bayerische Sonderprogramm "Innenstädte beleben" bewerben.Bis zum 10. Juni läuft die Antragsfrist, teilte Bürgermeister Michael Kastl in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit. Der Bürgermeister glaubt, dass die Chancen für Münnerstadt, hier zum Zug zu kommen, nicht schlecht stehen.

"Das Förderangebot reicht dabei von städtebaulichen Konzepten zur Weiterentwicklung der Innenstädte, einem städtebaulichen Innenstadtmanagement, einem Projektfonds zur Innenstadtentwicklung bis hin zur vorübergehenden Anmietung leerstehender Räumlichkeiten durch die Gemeinde.

Auch die Restrukturierung von Einzelhandelsgroßimmobilien, der Zwischenerwerb leerstehender Einzelhandelsimmobilien, bauliche Investitionen für Zwischennutzungen, kommunale Förderprogramme für Erdgeschossnutzungen oder längerfristige Vorhaben wie bauliche Maßnahmen zur Belebung der Innenstädte können Fördergegenstände des Sonderfonds sein", heißt es auf der Homepage des bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr.

Für Münnerstadt interessant nannte Kastl beispielsweise die Tatsache, dass die vorübergehende Anmietung von leerstehenden Geschäften durch die Gemeinde für innovative Nutzungen gefördert wird. So sei es denkbar, das Büro des neuen Klimamanagers in einem Leerstand einzurichten.

Förderungschancen sieht er für die Entwicklung von Events und Aktivitäten nach dem Lockdown. Michael Kastl kündigte an, einen Arbeitskreis bilden zu wollen, um darin eine Vorauswahl für mögliche Projekte zu treffen. Bürger, die Interesse an einer Mitarbeit haben, können sich ab sofort in der Stadtverwaltung melden.