Auch der Wald der Gemeinde Rannungen hat durch die trockenen Sommer der letzten Jahre gelitten, doch 2021 war mit seinen relativ häufigen Regenfällen eine Ausnahme. Davon konnten sich die Gemeinderäte bei ihrer Waldbegehung überzeugen. Mit dabei waren als Sachverständige der zuständige Revierförster, Forstoberinspektor Matthias Lunz und Forstdirektor Hubert Türich vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bad Neustadt.

Die Gemeinde hat nur 42 Hektar eigenen Wald, deshalb wird er nach wie vor von einem staatlichen Revierförster betreut. Bis 2025 will sich der Freistaat aus der Beförsterung größerer Waldflächen zurückziehen. In Rannungen mit dem wenigen Wald bleibt es beim staatlichen Förster. Im Rahmen der Waldbegehung wurden drei Waldbilder im Hesselberg besichtigt. Der Borkenkäfer konnte nicht viel Schaden anrichten.

Die Holzpreise haben sich sehr positiv entwickelt, teilte Bürgermeister Fridolin Zehner (CSU) mit. Konnte die Gemeinde im Frühjahr noch 20 Euro für einen Festmeter Fichtenholz bekommen, sind es heute 80 bis sogar 100 Euro.

Die Gemeinde verkauft auch dieses Jahr wieder Brennholz. Polterholz (Langholz, an den Weg gerückt) kostet 54 Euro pro Festmeter. Für Losholz hart (Abraum) verlangt die Gemeinde 15 Euro pro Ster. Losholz hart (Selbsteinschlag) kostet zehn Euro pro Ster. Losholz weich (Abraum) und Losholz weich (Selbsteinschlag) kosten je fünf Euro pro Ster.

Selbstwerber müssen einen Nachweis haben, dass sie einen Motorsägekurs absolviert haben. Die Preise für Brennholz haben sich gegenüber 2020 nicht geändert.