Viele Aufgaben zu erledigen

Das Reisebüro hat seit April Kurzarbeit. "Das bleibt auch erstmal so", sagt Frischat. Die Füße hochlegen können sie und ihre Mitarbeiter dennoch nicht. "Wir haben nicht nichts zu tun. Es geht um Umbuchungen, Stornierungen und so weiter", gibt sie Einblick in die Arbeitsabläufe. Die Situation vergleicht sie mit einem Zahnrad: "Es greift von einer Branche in die andere über. Es betrifft nicht nur die Bus- oder Reisebranche, sondern auch die Hotels oder Restaurants und natürlich die Angestellten." Frischat war daher auf einer Demonstration in Berlin, bei der auf die Belange der Reisebranche aufmerksam gemacht wurde.

Was manches Unternehmen überleben lässt

Von Busunternehmen, mit denen das Reisebüro zusammenarbeitet weiß sie, dass der Linienbusbetrieb vielen Busunternehmen helfe. Das bestätigen Busunternehmer aus der Region. "Es gibt Branchen, die es wirklich hart getroffen hat, die Reisebusunternehmer gehören dazu", sagt Jürgen Wolf vom Busunternehmen Wolf in Münnerstadt, dem auch ein Reisebüro angeschlossen ist. Wolf stellt fest, dass Schul- und Linienbusverkehr die Betriebe überleben lasse, auch ein weiterer Unternehmer aus der Region bestätigt diese Aussage.