Sommerzeit ist Urlaubszeit - das gilt heuer nur bedingt. Mit dem Reisebus an die Adriaküste fahren ist heuer nicht selbstverständlich. Ursache ist das Coronavirus. Für die Reisebüros und Fahrtenanbieter ist die Pandemie vor allem eins: Gefährlich für die Existenz. Ein Bad Kissinger Unternehmen dieser Branche hat sich wegen der Umstände dazu entschlossen, sein Reisebüro zu schließen.

Corona-Pandemie sorgt für Probleme in der Reisebranche

Der Inhaber verwies gegenüber der Redaktion auf die Homepage seines Reisebüros. Dort veröffentlichte er einen Text, in dem er die Kunden über die Schließung informierte. Das Verreisen berge während der Corona-Pandemie ein unkalkulierbares Risiko.

Unternehmen reagierte auf die Situation

Die Folge daraus: Das Unternehmen müsse sich von den eigenveranstalteten Katalogreisen trennen. Mit einer solchen Entwicklung sei zu Beginn des Jahres nicht zu rechnen gewesen. Das Reisebüro schließt zum 31. August.

Wie geht es weiter?

Das komplette Ende für das Unternehmen ist es allerdings nicht. Auf der Homepage heißt es: "Wir werden weiterhin im Linien-, Schul- und Anmietverkehr tätig sein und auch Gruppen sowie Vereine gerne bei der Reiseplanung unterstützen."

Karola Frischat, vom gleichnamigen Reisebüro in Burkardroth, bietet ebenfalls Busreisen an. Im Gegensatz zum Bad Kissinger Unternehmer muss sie Busse anmieten. "Momentan ist es sehr verhalten. Die Leute wollen mit Masken nicht in den Bus", sagt sie. Von den Fahrten, die stattfinden, weiß sie, dass die Busse nicht voll besetzt sind. "Die Leute haben derzeit gemischte Gefühle. Manche wollen weg, andere haben Angst", erklärt sie sich die Situation.