Die bisherige Verordnung war abgelaufen, die bisherigen Termine wurden bestätigt: Der Frühjahrsmarkt findet nach Ende der Pandemie wieder am zweiten Sonntag vor Ostern statt, der Altstadt-Flohmarkt am ersten Sonntag im Juli, der Michaelsmarkt am letzten Sonntag im September und der Mantelsonntag am Sonntag nach Allerheiligen. Der Stadtrat regte an, unmittelbar nach Aufhebung der aktuellen Corona-Beschränkungen einen verkaufsoffenen Sonntag nachzuholen. Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) versicherte, dass die Stadtverwaltung alles tun werde, um den Einzelhandel gerade in der Innenstadt zu unterstützen. Warmuth teilte zudem mit, dass die verkaufsoffenen Sonntage vor allem der Belebung der Kernstadt dienen und deshalb nicht für die Stadtteile gelten.

Vergeben wurde auch der Auftrag für neue Tore am Feuerwehrgerätehaus Hammelburg: Bürgermeister Warmuth berichtete, dass die Steuerungen der bestehenden Tore wiederholt ausgefallen seien. Ein Austausch aller Steuerungen würde rund 10 000 Euro kosten. Die Verwaltung rät aber von dieser Investition ab, weil die Tore nicht mehr zeitgemäß seien: Schnellentriegelung, UV-Schutz und energetische Gründe würden für einen Austausch sprechen. Der Stadtrat stimmte dem Einbau neuer Tore zu, der Auftrag ging an die Firma Käfer in Gochsheim. Mit Nebenarbeiten belaufen sich die Kosten auf rund 55 000 Euro.

Im Mai läuft der Leasing-Vertrag für das Dienstfahrzeug des Bürgermeisters aus. Der Stadtrat hat nun beschlossen, den vollelektrischen VW ID.4 für die kommenden drei Jahre zu leasen. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf 372 Euro. Der Wagen könne auch von der Verwaltung genutzt werden.

Der FC Bavaria Obereschenbach möchte ein Backhaus mit Satteldach in der Nähe des Sportplatzes bauen. Es handelt sich zwar um ein kleines Gebäude mit einer Grundfläche von nur 2,3 auf 4 Quadratmeter, laut Stadtbaumeister Detlef Mohr ist es aber trotzdem genehmigungspflichtig, weil es im Außenbereich stehen soll. In Absprache mit dem Landratsamt befürwortete Mohr den Bau des Backofens mit einer Firsthöhe von rund drei Metern. Der Bauausschuss stimmte mit einigen Auflagen zu.

Auch wenn der Stadtstrand bereits im vergangenen Jahr an der gleichen Stelle betrieben wurde, habe das Landratsamt jetzt einen Bauantrag verlangt, berichtete Stadtbaumeister Mohr im Stadtrat. Pächter Marcus Beran erstellte deshalb einen Plan, in dem auch die Nutzung der fünf Hütten aufgelistet ist. Zudem gehören zu dem Areal die Sandfläche mit Bestuhlung und eine Bühne. Laut Mohr entspricht die Planung dem Pachtvertrag mit der Stadt: "Ich habe den Eindruck, dass sich das Landratsamt einfach absichern will", vermutet der Stadtbaumeister. Der Stadtrat stimmte dem Plan zu.