"Mein lieber Biber - Heimkehrer an unsere Flüsse" war das Thema, zu welchem sich die Viertklässler aus den Klassen 3/4 a und b und ihre Lehrerin Michaela Leitschuh von der Grundschule Wartmannsroth den Experten Alexander Fromm vom bayerischen Umweltbildungsteam des Biosphärenzentrum Rhön in die Schule einluden.

Die Kinder bestaunten zunächst das mitgebrachte, dichte Fell des Bibers, die langen, scharfen Nagezähne im Gebiss, seinen beschuppten Schwanz, die sogenannte Biberkelle, sowie die Putzkralle und die Schwimmhäute an den Hinterfüßen. Die Schüler erfuhren, warum der Biber in Bayern über hundert Jahre lang ausgerottet war, dass er wieder in unserer Region angesiedelt werden konnte und welche Vorteile das für Mensch und Natur hat.

Anschließend erforschten die Viertklässler mit Begeisterung viele Fragen zum Biber: Wie schützt sich der Biber vor Kälte und Nässe? Warum hat der Biber Schwimmhäute? Wie lange kann er tauchen? Was frisst der Biber? Wie fällt der Biber Bäume? Lustig und schwierig zugleich fanden die Kinder auszuprobieren, eine Karotte wie ein Biber zu "fällen" und während des Nagens den Karotten-Ast sogar auch zu drehen. Mit Pipette, Thermometer oder Stoppuhr fanden sie eifrig viel Neues über dieses interessante Säugetier heraus.