So wie an vielen Stellen machten sich auch die Schüler und Lehkräfte der Johannes-Petri-Schule Gedanken, wie sie Hilfe für die Ukraine leisten könnten. Sachspenden sind in der Handhabung schwierig, Geld ist immer sinnvoll anzuwenden. So kamen sie auf die Idee, einen Spielzeug- und Bücherflohmarkt zu veranstalten, teilt die Schule in einer Presseerklärung mit. Die Schüler überlegten, welche Spiel- und Freizeitartikel sie zum Verkauf anbieten könnten und zu welchen Preisen und wollten den Erlös dafür komplett spenden.

Am Freitag schleppten sie große Taschen mit in die Schule, und für zwei Stunden verwandelten sich die Pausenhöfe der Schulhäuser in Langendorf und in Fuchsstadt bei sonnigem Wetter in einen bunten Flohmarkt.

In Teams präsentierten die Kinder auf Decken ein buntes und vielfältiges Angebot. Bald herrschte reges Treiben und Handeln zwischen den Schülern, die ihr Taschengeld oder auch Unterstützung von Eltern und Großeltern für die eigenen Einkäufe dabeihatten.

Für Stärkung zwischendurch sorgte ein Angebot an allerlei Backwaren, das fleißige Eltern ebenfalls als Spende zum Verkauf lieferten. Als am Mittag Kassensturz in den Klassen und am Kuchenbuffet gemacht wurde und auch noch Einzelspenden von Eltern dazukamen, staunten die Beteiligten doch sehr, berichtet Dieter Nerreter von der Johannes-Peteri-Schule. Es ergab sich eine Summe von 2108,35 Euro. Dieser Betrag wird nochmals aufgestockt, denn der Elternbeirat steuert weitere 1500 Euro bei.

Die Schule hofft, dass beim "Spendenlauf" Ende Mai mindestens dieser Betrag auch wieder erlaufen werden kann. Empfänger des Erlöses wird die Organisation "Apotheker-ohne-Grenzen", die für die Kriegsopfer Medikamente und Personal liefert, um vor Ort Hilfe zu leisten.