Die Nutzer der Skater-Anlage reichten einen Antrag auf Neugestaltung der in die Jahre gekommenen Sportfläche nahe des Biotops ein. Der Skater-Community schweben ein Street Quarter, ein Flatrail und ein Manual Pad sowie Reparaturarbeiten am bisherigen Areal vor. Für die anstehenden Arbeiten boten sie ihre Hilfe an. Bürgermeister René Gerner wies drauf hin, dass die Umgestaltung geprüft und abgenommen werden müsse. Die gewünschten Sportgeräte und Reparaturen könnte der Bauhof herstellen. Vor der Realisierung will der Bürgermeister jedoch einen Ortstermin mit dem Gemeinderat durchführen.

Das geplante Nahwärmenetz für die Gemeinde bleibt im Focus, wie eine Information aus der Gemeinderatssitzung bestätigt. Demnach trafen sich heimische Mandatsträger zwecks Gründung einer Genossenschaft mit einem Berater des Genossenschaftsverbands Bayern. Zudem nahmen die Fuchsstädter Kontakt mit einer Firma auf, die acht der zehn Nahwärme-Versorgungsprojekte in Bayern fertigte.

Rücklauf aus Befragung gut

Den Rücklauf einer Befragungskampagne bezeichnete Bürgermeister René Gerner zwar als "gut, aber noch nicht ausreichend". Es wird also weiterhin nach Genossen gesucht. Gemeinderat Martin Keller glaubt, dass das Interesse groß ist. Allerdings brauche es weitere Überzeugungsarbeit. "Die Mühe lohnt sich im Hinblick auf die bevorstehende CO2-Abgabe", vermutete er. Nach Jürgen Wittmers Dafürhalten solle man die Solarthermie nicht beiseiteschieben. Eventuell könnte einmal das Holz für die Hackschnitzel zur Neige gehen. Ziel des Bürgermeisters ist es, Ende diesen Jahres in die Projekt-Planung zu gehen.

Dem Beitritt zum Förderprogramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" lag ein Workshop zugrunde, in dem der Zuwendungsantrag, der Ausgaben- und Finanzierungsplan sowie Ablauf und Zeitplan Eingang fanden. Für die errechneten Baukosten in Höhe von 2,8 Millionen Euro erhält Fuchsstadt eine Förderung von 90 Prozent. Der Restbetrag in Höhe von 280 000 Euro ist von der Gemeinde zu finanzieren. Dem Angebot stimmte der Rat einmütig zu.

Gute Nachfrage besteht im Fuchsstädter Waldfriedhof, wo der Abschnitt "Sternenblick" bereits beschildert ist. Die Beschilderung soll zügig weiterverfolgt werden. Die Frage, ob Verbotsschilder erstellt werden sollen, zum Beispiel für Fahrradfahrer oder Hunde, will der Rat in der nächsten Sitzung lösen.

Dem Baufortschritt der Windkraftanlagen sind Straßenschäden im Ort und in der Flur geschuldet. Der Bürgermeister strebt deshalb eine Dokumentation an. Dem bereits mehrfach vorgelegenen Bauantrag zur Errichtung eines Nebengebäudes und Anbau eines Wohnzimmers im Baugebiet "Neumühle" erteilte das Ratsgremium jetzt grünes Licht, nachdem das Landratsamt einer Ausnahme zustimmte.

Keine Einwände gab es gegen den Neubau eines Wohnhauses mit Garage in der Blumenstraße, die beantragten Befreiungen von den Festsetzungen eingeschlossen. Als Freisteller benötigte die Errichtung einer Kfz-Halle durch die Gemeinde keinen Beschluss. Die fehlende Bepflanzung wird gemäß Pflanzliste dem Vorhaben hinzugefügt.

Bürgerversammlung

Nachdem sich das Virus rapide auf dem Rückzug befindet, will die Gemeinde die "Lebensgeister" in Form einer Bürgerversammlung wieder erwecken - und zwar im Freien. Als Begründung nannte Gerner die "Riesendinger, die wir zwischenzeitlich angeschoben haben". So der Vorschlag passiert, findet das Bürgerforum am 23. Juli auf dem Festplatz statt.

Das Säubern der Abflussgräben sieht Oliver Lukaschewitsch angesichts der jüngsten Starkregen-Ereignisse als dringliche Notwendigkeit. Der Denkanstoß rief auch Thomas Ruser auf den Plan. Er regte an, um den neugestalteten Pausenhof eine Barriere zu errichten, damit das Wasser nicht in den Keller und die Heizräume der Schule läuft.

2. Bürgermeister Dirk Volz bat um das Mähen von Wander- und Radwegen wegen der Zecken, die sich in Scharen ins hohe Gras einnisten.