Nach rund 1,5 Jahren Bauzeit war es endlich soweit - die neue Sporthalle 204 in der Saaleck-Kaserne Hammelburg konnte eröffnet werden. Der Standortälteste, Oberst Stefan Leonhard, und die anwesenden Soldatinnen und Soldaten des Bundeswehrstandortes Hammelburg zeigten sich sehr angetan vom modernen Design und der funktionellen Gestaltung, wie zum Beispiel der Galerie für bis zu 70 Besucher und Besucherinnen, die auch als zweite Sportebene für Tischtennis genutzt werden kann.

Moderne Trainingsmöglichkeiten

"Körperliche Fitness und Belastbarkeit, sportliches Können sowie gruppendynamische Pro-zesse stehen im Vordergrund der Sportausbildung der Bundeswehr - die moderne Halle eröffnet uns vielfältige Möglichkeiten für eine zeitgemäße Ausbildung und erfüllt in ihren Abmessungen sogar die Anforderungen an den Bundesliga-Standard", so Oberst Leonhard laut Pressemeldung, der den symbolischen Schlüssel von Regierungsoberamtsrätin Petra Karch, Bereichsleiterin Facility Management des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Hammelburg, entgegennahm.

Lichtdurchflutet

Zuvor erfolgte die fachgerechte Überlassung mit einer umfangreichen technischen Dokumentation durch das Staatliche Bauamt Schweinfurt und die Bundesanstalt für Immobilien-Aufgaben. Die zuständige Bearbeiterin beim Bauamt, Martina Morschett, erklärte die technischen Details: "Das Gebäude hat hervorragende Wärmedämmeigenschaften, die großflächigen Fenster sind mit transluzentem Glas ausgestattet - so ist die Halle lichtdurchflutet, es kommt aber auch nicht zu Schattenbildungen auf dem Boden, beziehungsweise zu Blendlicht. Damit wird auch keine Außenverschattung benötigt. "

Die gesamte Baumaßnahme, bei der auch viele Firmen aus der Region beteiligt waren, kostete knapp 4,5 Millionen Euro - eine große Investition für den Standort. Teil der Maßnahme war auch der Abriss des Vorgängergebäudes - eine Sporthalle aus den 1960er Jahren, die erhebliche Bauschäden aufwies. So war zum Beispiel die Unterkonstruktion des Hallenbodens stellenweise eingebrochen und stellte eine Unfallgefahr dar.

Alte Halle war gesperrt

Größtes Problem war jedoch die Tragfähigkeit der Fassadenstützen, so dass die Sporthalle schließlich komplett für eine Nutzung gesperrt werden musste.

"Ich freue mich, dass wir diese für den Standort so wichtige Baumaßnahme heute abschlie-ßen können. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Überlegungen - eine Sanierung der alten Halle - war der Neubau die richtige Entscheidung." so Regierungsoberamtsrätin Karch.

Im Zuständigkeitsbereich des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums, wozu nicht nur der Hammelburger Lagerberg, sondern auch die Rhön-Kaserne in Wildflecken gehört, tut sich einiges. An allen Ecken und Enden wird derzeit gebaut und saniert, und auch in den nächsten Jah-ren sollen weitere Projekte realisiert werden.