Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner besuchte Bundestagabgeordneter Florian Hahn, Mitglied im Verteidigungsausschuss und Landesvorsitzender des Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) der CSU, die Bundeswehrstandorte Wildflecken und Hammelburg. Die Delegation verstärkten neben Sandro Kirchner Landrat Thomas Bold, Bezirksrätin Karin Renner, Bürgermeister Gerd Kleinhenz, der Landesgeschäftsführer des ASP Peter Rief und Steffen Hörtler.
Den Standort Wildflecken stellten Major Christoph Peschel den Anwesenden mit Brigadegeneral Andreas Henne aus Berlin vor.

"Die Standorte Wildflecken und Hammelburg sind die Ausbildungsdrehscheibe der Bundeswehr im Süden Deutschlands", so Peschel. "Wir haben in Wildflecken ein Stammpersonal von 700 Soldatinnen und Soldaten. Wir können während Lehrgängen und Übungen bis zu 2000 Personen aufnehmen." Um dies zu gewährleisten seien beachtliche Baumaßnahmen, sowohl Sanierungsarbeiten als auch Neubauten, innerhalb der Rhön-Kaserne geplant.

Major Peschel wie auch Bürgermeister Gerd Kleinhenz betonten die gute Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Kommune: "Gerade die Bundeswehrfeuerwehr konnte in vielen Fällen wichtige Unterstützung in der Region leisten", erklärte Peschel. Aufgaben lägen bei der Modernisierung der Unterbringungs- und Verpflegungskapazitäten und der Personalausstattung der Kaserne. Eine Besonderheit in der Kaserne sei die Unterbringung der Grund- und Mittelschule Wildflecken, was beispielsweise bei der Erhöhung einer Sicherheitsstufe eine besondere Herausforderung darstelle.

Nach einer kurzen Kasernenrundfahrt stellte der Leiter des Gefechtssimulationszentrums Heer und Standortältester Oberst Jürgen Steinberger das Gefechtssimulationszentrum vor.
Im Anschluss besuchte die Delegation den Standort Hammelburg mit dem Ausbildungszentrum Infanterie und dem Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr.