Das Bürgerbegehren gegen das geplante Bürgerhaus läuft an. "Die Leute haben schon danach gefragt", sagt Elfriede Dickert. Nun können sie sich in die Unterschriftenlisten der Bürgerinitiative eintragen. Diese liegen seit Dienstagnachmittag in mehreren Geschäften in der Stadt aus.

Die Initiative braucht mindestens 818 Unterschriften, das entspricht neun Prozent der Wahlberechtigten in Stadt und Stadtteilen, um mit ihrem Bürgerbegehren erfolgreich zu sein. Angepeilt wird allerdings die Zahl von 1000 Unterschriften, um auf Nummer sicher zu gehen, falls die Verwaltung bei der Prüfung der Listen Eintragungen für ungültig erklärt.

Die Initiative hat Grund, optimistisch zu sein, ihr selbst gestecktes Ziel zu erreichen. "Die Resonanz ist groß", erklärt Margit Pfisterer. Elfriede Dickert und Ronald Höll vertreten die Initiative als Sprecher. Ihre Stellvertreter sind Margit Pfisterer und Margit Heeg.

Bis Ende Juni sollen die Listen ausliegen. Die Kritiker der Bürgerhaus-Pläne wollen in dieser Zeit außerdem im Bekannten- und Freundeskreis Unterschriften sammeln. Dabei kann die Initiative auch auf Unterstützung in den Stadtteilen setzen. So wollen Mitglieder in Untererthal und Obererthal für sie werben und auch ein Geschäft in Westheim dient als Anlaufstelle für Unterschriftswillige.