Mit einem attraktiven Angebot wirbt der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) neuerdings um ehrenamtliche Helfer: Das BRK übernimmt die Kosten zum Erwerb des für Rettungswagen erforderlichen Helferführerscheins. Für die praktische Schulung hat die Bad Kissinger Spedition Kohlhepp Logistik einen fabrikneuen 7,5-Tonner zum Fahrschulwagen umrüsten lassen, der künftig bei der unternehmenseigenen Fahrschule Rhön dem Roten Kreuz für Schulungszwecke zur Verfügung steht.

"Wir müssen mehr tun, um ehrenamtliche Helfer zu gewinnen", begründet der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer Alexander Kretz die neue Initiative. "Wir stehen heutzutage im starken Wettbewerb mit einem vielfältigen Freizeitangebot." Deshalb lockt der Bad Kissinger Kreisverband nun mit vollständiger Kostenübernahme des Kleinen Helferführerscheins, der zum Fahren der 4,5 Tonnen schweren Rettungswagen berechtigt. Sollte sich ein Ehrenamtlicher entscheiden, gleich den wesentlich teureren Großen Helferführerschein zu machen, der dann als regulärer Führerschein C1 sogar zum Fahren von 7,5-Tonnern berechtigt, die beispielsweise im Katastrophenschutz eingesetzt werden, hat das BRK sich bereit erklärt, in solchem Fall noch ein paar Euros zusätzlich in die Ausbildung des Ehrenamtlichen zu investieren, der dann für den Großen Helferführerschein nur noch Restkosten in Höhe von etwa 30 Prozent zu zahlen hätte.