Die Bayerische Staatsbad Bad Kissingen GmbH erweitert nach dem coronabedingten Lockdown wieder Schritt für Schritt das Veranstaltungsangebot. Ab heute gibt es wieder die Möglichkeit zum Waldbaden. Das teilt die Kurverwaltung in einer Presseerklärung mit.

"Waldbaden im Staatsbad Bad Kissingen. Entspannung und Achtsamkeit in der Natur" bietet die Staatsbad in Zusammenarbeit mit Susanne Reuß an: Mehrmals im Monat können sich Interessierte demnach auf eine Reise zu sich selbst und zur Natur begeben. Der nächste Termin findet am Montag, 13. Juli, um 14.30 Uhr statt.

Laut Staatsbad wurde das Waldbaden Anfang März erstmalig in Bad Kissingen angeboten und musste nach wenigen Terminen aufgrund des deutschlandweiten Lockdowns einige Monate pausieren. "Wir freuen uns darüber, dass wir aktuell Schritt für Schritt unsere Angebote für unsere Gäste erweitern können. Ein schönes und vor allem in dieser Zeit passendes Angebot ist Waldbaden", sagt Sylvie Thormann, Kurdirektorin und Staatsbad-Geschäftsführerin.

Waldbaden - Was ist das?

Waldbaden werde in Deutschland immer populärer. Der Trend stammt aus Japan, wo Menschen seit den 1980er Jahren regelmäßig im Wald baden. Dort ist Shinrin Yoku, zu Deutsch Waldbaden, eine anerkannte Stress-Management-Methode und wird vom japanischen Gesundheitswesen gefördert. "Als präventive Gesundheitsvorsorge ergänzt Waldbaden sehr gut unser Gesundheitsangebot in Bad Kissingen. Gäste und Einwohner können durch die Zeit im Wald und die bewusste Wahrnehmung der Natur ihre mentale Gesundheit stärken und einen gesunden Lebensstil fördern", erklärt Thormann. Kleine Auszeiten wie diese seien wichtig.