In seiner Predigt erinnerte der Bischof an die Geschichte der Orgel in der Liturgie. Karl der Große habe vom byzantinischen Kaiser eine Orgel geschenkt bekommen und sie im Dom zu Aachen aufstellen lassen. Die Register einer Orgel müssen miteinander in Harmonie erklingen, damit die Musik den Menschen erreiche. So sei die Orgel ein Symbol für die Kirche und das notwendige Miteinander der Menschen untereinander und in der Harmonie mit Gott. Der Bischof wünschte Kilianshof, dass das harmonische Zusammenspiel ein Zeichen für das Zusammenspiel in der Pfarrgemeinde sei.
Die neue Orgel in der St. Kilians-Kirche gefiel dem Bischof sehr. "Eine wunderbare kleine Orgel. Der Prospekt hat eine Schönheit, die anzusehen es sich lohnt. Die Orgelpfeifen sind herrlich bemalt. Kilianshof kann stolz darauf sein diese Orgel zu haben."

Der Bischof dankte den Gästen aus Großbritannien in englischer Sprache und fasste auch die Predigt für sie zusammen. "Das ist das erste Mal, dass in der Kilianshöfer Kirche zweisprachig gepredigt wurde", freute sich auch Landrat Thomas Habermann beim anschließenden Empfang vor der Kirche über den lebendigen Gottesdienst und das Miteinander in Kilianshof.

Kirchenpfleger Alfons Holzheimer stattete seinen umfangreichen Dank an alle ab, die in irgendeiner Weise an der Anschaffung der Orgel beteiligt waren. Der Bischöflichen Finanzkammer für die Bezuschussung, Gregor Holzheimer für den Bau des Podestes, seiner Frau Eva für den Blumenschmuck aus dem heimischen Garten und den beteiligten Firmen für die Überarbeitung und Aufstellung der Orgel.