Museumspädagogin Susanne Bocklet nahm sich dabei auf eine Reise zu den Vorfahren mit. Im Volkskundemuseum erklärte sie, wie mühsam das Leben früher war. So wurde genau erklärt, wie man damals das Feld bestellte und wie man Holz fällte. Sie zeigte anhand von Exponaten und Fotografien, dass damals die Wägen von Tieren gezogen wurden. Hatten reichere Bauern hierfür oft Pferde, so wurden von ärmeren oftmals Kühe verwendet, die man natürlich erst einmal einspannen musste. Sehr interessiert folgten die Kinder den Ausführungen und stellten dabei auch viele Fragen. Früher wie heute galt: erst die Arbeit, dann das Spiel. Getreu diesem Motto zeigte Bocklet, wie die Kinder damals ihre Freizeit verbrachten. Beliebt war dabei das Murmelspiel. Die Kinder durften sich hierbei eigene Murmelsäckchen basteln und selbst "Klicker" aus Ton herstellen, die sie dann mit viel Spaß verzierten. Dass man sich damals viele Regeln für dieses Spiel einfallen ließ, wurde bei den Ausführungen der Museumspädagogin deutlich. Und auch raus ins Freie ging es. Vor der Museumsscheune konnten die Kinder Spiele von früher ausprobieren. Hier zeigte sich, dass diese nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben und damals wie heute viel Freude machen. So konnte man selbst Reifen treiben und auf Stelzen laufen. Auch einen kleinen Wettbewerb im Sackhüpfen gab es. Nach wie vor beliebt sind Fangspiele, was den Kindern sehr viel Spaß machte. Um viele Informationen reicher begab man sich dann nach rund zwei Stunden wieder auf den Heimweg.