Emma ist gebürtige Langendorferin (geboren am 27. Januar 1938) ; ihr Ehemann Arnold (geboren am 18. November1937) ist Haarder. Beide haben sich im Krankenhaus St. Elisabeth (Bad Kissingen) kennen und lieben gelernt. Emma arbeitete dort als Krankenschwester, Arnold kam als Patient. "Auf einmal hat es gefunkt", sind sich beide einig. Bald wurde geplant, zu heiraten, aber zuvor (1958) ging es an den Bau ihres Eigenheimes, das weitgehend in Eigenarbeit am Hang oberhalb der "Bärenburg" entstand.

Dem Umfeld des Hauses sieht man an, dass Emma und Arnold Geßner neben ihrer sonstigen Tätigkeit das Gärtnern als ihr Hobby geliebt haben. Über und über blüht es, eine wahre Pracht.

Den Eheleuten wurden zwei Töchter und drei Enkel geschenkt. Arnold Geßner erlernte das Tüncherhandwerk und arbeitete danach einige Jahre auf dem Bau. Später war er insgesamt 31 Jahre in der Heinz-Kalk-Klinik beschäftigt.

Die standesamtliche Eheschließung der Geßners war in Haard; die kirchliche Trauung folgte einen Tag später, am 15. Juli 1960 in Langendorf.

Beide Ehegatten kümmerten sich um die örtliche Gemeinschaft. Emma Geßner gab viele ihrer Blumen als Schmuck an die kirchliche Gemeinde ab. Arnold Geßner wurde Mitglied im Musikverein und im Gesangverein Eintracht. Sein Hauptengagement galt lange der Feuerwehr seines Heimatortes, für die er unter anderem eine großartige Chronik fertigte. "Uns war es nie langweilig", betonen beide, die glücklich und gesund in die Zukunft schauen.