Fischer übergab seinen Gemeinderatskollegen dazu Unterlagen zu einer angeblichen Häufungen von Krebserkrankungen durch Mobilfunk.

Der Rupbodener Gemeinderat Thomas Hüfner (FW) ergänzte, dass die Mieterin in der Alten Schule in Rupboden ausziehen wolle, wenn dort Antennen installiert würden. Bürgermeister Wilhelm Friedrich und sein Stellvertreter Roland Limpert (beide CSU/Freie Bürger) versuchten, den Unterschied zwischen Mobilfunkmast und Richtfunk zu verdeutlichen. Richtfunk-Strahlen seien mit denen von W-Lan, schnurlosen Telefonen oder Handys nicht vergleichbar.

Trotzdem blieb eine große Skepsis im Gremium. Um weitere Bedenken auszuräumen, soll der Betreiber des geplanten Breitband-Netzes die Bürger in einer Versammlung aufklären. "Wir sind uns der Verantwortung durchaus bewusst", sagte Limpert und berichtete, dass er sich als Anwohner der Siedlung in Eckarts selbst über die Risiken der geplanten Technik informiert habe.

Neue Wege am Friedhof


Hauptpunkt der regulären Tagesordnung war das Anlegen der Wege und Gräber auf dem Friedhof Detter. Der Marktgemeinderat hatte sich im Juni für die Anordnung parallel zum bestehenden Hauptweg entschieden. Die Mitarbeiter des Bauhofes äußerten allerdings Bedenken, unter anderem wegen der Fundamente der Randsteine des Hauptweges. Dadurch wäre vor den Gräbern ein schmaler Grünstreifen notwendig.

Kurz vor der Sitzung informierte sich der Bauausschuss deshalb erneut vor Ort und sprach sich nun dafür aus, die Grabreihen entlang der neu anzulegenden Zwischenwege auszurichten. Der Zwischenraum zwischen dem Hauptweg und den ersten Gräbern jeder Reihe wird jeweils mit Platte gefüllt. Diesem neuen Vorschlag des Bauausschusses schloss sich der Gemeinderat an.

Wartehäuschen


Während es für die Grundschüler aus Detter eine Bushaltestelle in der Ortsmitte gibt, müssen Schüler der weiterführenden Schulen bis zur Ecke Modloser/Weißenbacher Straße laufen. In Absprache mit dem Kreis-Omnibusbetrieb soll deshalb vor dem Anwesen von Klaus Wilm ein Wartehäuschen errichtet werden, auch wenn es dort keinen Hochbord am Gehsteig gibt. Zunächst will Bürgermeister Wilhelm Friedrich jedoch mit dem Anwohner sprechen. Gegen eine Lösung in der Weißenbacher Straße spreche unter anderem die nicht ausreichende Beleuchtung und der Aufwand für den Räumdienst.

Bauantrag


Keine Einwände gab es gegen einen Bauantrag: Karlheinz Werth möchte eine landwirtschaftliche Gerätehalle in der Gemarkung Zeitlofs errichten.

Gasleitung


Gemeinderat Arno Müller (FW) fragte nach dem Termin für die Abnahme der Gas-Pipeline, weil zum Teil Sand in den Kanal gespült worden sei. Bürgermeister Wilhelm Friedrich wies darauf hin, dass die Abnahme erst nach Beendigung der gesamten Baumaßnahme erfolgt. 2. Bürgermeister Roland Limpert schlug eine öffentliche Versammlung vor, bei der alle Schäden erfasst werden.