Am Samstagabend, dem 28. Februar 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Brückenau zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn A7 in Richtung Würzburg gerufen.

Der Notruf ging automatisch über ein eCall-System ein. Zunächst war aber der genaue Standort des Autos nicht bekannt. Das verunglückte Auto war von der Fahrbahn abgekommen und kam im angrenzenden Wald zum Stehen, ohne dass es andere Autofahrer bemerkten.

Auto bei Unfall nahe A7 in den Wald geschleudert - Fahrerin schwer verletzt

Nach einer "aufwendigen Suche" hätten die Einsatzkräfte das Unfallauto schließlich im Wald gefunden, heißt es von der Feuerwehr Bad Brückenau. Die schwer verletzte Fahrerin wurde mit technischen Geräten aus dem Auto befreit und an den Rettungsdienst übergeben.

Da mehrere Gegenstände, unter anderem ein Kindersitz, aus dem Auto geschleudert worden waren, war zunächst unklar, ob sich noch weitere Personen im Fahrzeug befanden. Deshalb wurde die Drohnengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Oberleichtersbach zur Unterstützung bei der Suche nach weiteren Personen gerufen. "Glücklicherweise bestätigte sich, dass keine weiteren Personen betroffen waren", heißt es in einer aktuellen Pressemeldung der Feuerwehr.

Im weiteren Verlauf wurde ein Gutachter zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Die Feuerwehr unterstützte dabei mit umfangreichen Ausleuchtungsmaßnahmen. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme war die Autobahn für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Brückenau war insgesamt etwa sechs Stunden im Einsatz.