Am Kisspark stundenlang Paintball spielen, sich hinter Hindernisse ducken, den Gegner mit taktischen Manövern in die Zange nehmen, selber Farbtreffer abbekommen und am Ende verschwitzt, erschöpft, aber zufrieden vom Spielfeld gehen - Das fühlt sich für viele Paintball-Fans nach "ganz-lange-her" an.

Viereinhalb Monate hatte der Freizeitpark im Gewerbegebiet zwischen Arnshausen und Reiterswiesen wegen Corona geschlossen. Jetzt ist klar: Der Kisspark hat bis zum Jahresende nur noch vorübergehend geöffnet, ab Ende Oktober ist das dann vorbei.

"Burgerhilfe" während des Lockdowns

Die Anlage wurde vor gut fünf Jahren eröffnet. Besucher können Am Kisspark zum Beispiel Gleitschirmflüge und Segway-Touren unternehmen oder eben Paintball spielen. Zur Saisoneröffnung im März sollte laut Informationen auf der Homepage ein neues Airsoft-Spielfeld eröffnet werden. Da kam allerdings Corona dazwischen und der Kisspark musste geschlossen bleiben.

Im März und April stellte Kis spark-Geschäftsführer Frank Sterrmann online regelmäßig aktuelle Informationen bereit. Er meldete sich in Video-Botschaften und startete eine "Burgerhilfe", um wenigstens über ein gastronomisches Angebot während des Lockdowns Geld zu verdienen.