Kommandant und Vorsitzender der Feuerwehr Oberbach, Christoph Schmitt, zeigte im Jahresbericht der Hauptversammlung, wie vielfältig die Aufgaben sind, und vor welchen Aufgaben die Wehr im abgelaufenen Jahr stand.

Brandeinsätze (ein Heckenbrand und der Brand einer Hütte in Eckartsroth), Technische Hilfeleistungen (Baum auf Straße, Wohnungsöffnung, Wassereinbruch im Haus der Schwarzen Berge und Ölspur) sowie Verkehrsabsicherungen bei kirchlichen Anlässen und eine Radveranstaltung wurden geleistet. 82 Einsatzstunden kamen dabei zusammen. 20 Gruppenübungen wurden abgehalten, die sich auf 400 Stunden summieren. Eine Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" wurde abgelegt, zum ersten Mal gemeinsam mit Teilnehmern aus Wildflecken. Das Übungswochenende fand in der Rhönkaserne statt. Acht Atemschutzgeräteträger haben ihre Belastungsprüfung im Atemschutzzentrum absolviert.

Derzeit gehören 91 aktive Mitglieder zur Feuerwehr Oberbach, darunter 14 Atemschutzgeräteträger. Passive Mitglieder hat die Wehr 83 und drei fördernde Mitglieder. Bürgermeister Gerd Kleinhenz, ist selbst in diesem Jahr 40 Jahre Mitglied bei der Feuerwehr. In seinem Grußwort betonte er, dass es damals für Jugendliche selbstverständlich und üblich war, zur Feuerwehr zu gehen. Eine gute Ausbildung habe es damals schon gegeben, und das sei auch heute noch der Fall. Der Spaß, aber natürlich auch die notwendige Ernsthaftigkeit und Umsicht bei Übungen und Einsätzen, seien eine Selbstverständlichkeit.


Im Durchschnitt ein Einsatz pro Monat

Durchschnittlich rücke die Oberbacher Wehr einmal im Monat aus, da seien Übungen und Fortbildungen notwendig, um immer auf dem neusten Stand zu sein. Der Markt Wildflecken trage seinen Teil dazu bei, dass die Wehr gut ausgerüstet sei. Aktuell gehe es um die Beschaffung eines neuen Fahrzeugs, das für 2019 vorgesehen sei. Als erfreulich bezeichnete der Bürgermeister die gute Zusammenarbeit mit der Wildfleckener Feuerwehr. Sinnvoll seien die ortsteilübergreifenden Übungen und Leistungsprüfungen, da ja auch die Einsätze miteinander zu bewältigen seien. An die Kreisfeuerwehrführung richtete Kleinhenz den Wunsch, den Alarmplan so umzustellen, dass auch die Wehren, die miteinander kooperieren, bei Einsätzen gemeinsam alarmiert werden. Oberbach werde derzeit leider nicht mit Wildflecken sondern Riedenberg alarmiert. Kreisbrandmeister Wolfgang Kenner nahm die Anregung des Bürgermeisters auf. Natürlich können Alarmreihenfolgen verändert und angepasst werden. Oberbach werde mit Riedenberg alarmiert, aufgrund der örtlichen Nähe.

Neu in die Jugendwehr aufgenommen wurden Jannik Rest, Florian Rüttiger und Leopold Blank. Zu Feuerwehrmännern befördert wurden Linus Dorn, Kilian Leipold, Stefan Bühner, Dominik Cimala und Fabio Ziegler. Für 25 jährige Mitgliedschaft wurde Gerwin Kellermann geehrt. Seit 40 Jahren sind mit dabei Peter Heil und Oswald Müller. Die Ehrung für 50 Jahre gab es für Albrecht Hüther und Günther Schumacher. Seit 60 Jahren Mitglieder in der Feuerwehr Oberbach sind Karl-Heinz Bramer, Lukas Herbig, Horst Hergenröther, Reimar Kömpel, Helmut Rüttiger, Kuno Rüttiger, Kurt Rüttiger und Heribert Schreiner. Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt Heinrich Hilfenhaus, Karl Schreiner, Reinhard Ziegler und für 70 Jahre Rudolf Hergenröder, Rudolf Hüther und Wilhelm Wiesner.