Die gleiche gute Zusammenarbeit mit seinen Gemeinderäten wie in den vergangenen Jahren wünschte sich Bürgermeister Dieter Muth für die noch verbleibende Amtszeit zu Beginn der ersten Oberleichtersbacher Gemeinderatssitzung im neuen Jahr.

Die Räte bewilligten den Zuschussantrag der DJK Breitenbach/Mitgenfeld für den Bau eines Kinderspielplatzes auf dem Gelände der DJK oberhalb des Sportplatzes. Die Gemeinde übernimmt die Materialkosten und die jährlichen Betriebskosten. Die Spielgeräte sollen durch Spenden und gegebenenfalls durch einen Zuschuss der Gemeinde finanziert werden. Die Arbeiten erfolgen in Eigenleistung. Dem Förderverein HvO Schondra e.V. gewährt der Gemeinderat einen Zuschuss zur Deckung der laufenden Kosten in Höhe von 1500 Euro.

Überschuss in die Rücklage übertragen

Nachträglich genehmigten die Gemeinderäte die über- und außerplanmäßigen Ausgaben für das Haushaltsjahr 2018. Diese betrugen im Verwaltungshaushalt 776.251 Euro und im Vermögenshaushalt 14.971 Euro. Die Feststellung der Jahresrechnung 2018 ergaben Soll-Einnahmen von insgesamt 13.270.723 Euro. Diesen standen Soll-Ausgaben von 9.653.540 Euro gegenüber. Damit ergab sich ein Überschuss in Höhe von 3.419.183 Euro, der in die allgemeine Rücklage übertragen wurde. Stellvertretender Bürgermeister Karl Ziegler beantragte daraufhin die Entlastung von Bürgermeister Dieter Muth zur Jahresrechnung 2018, die der Gemeinderat auch einstimmig erteilte.

Sanierung des Kindergartens kostet mehr

Die Vorlage im Genehmigungsfreistellungsverfahren zum Neubau eines Wohnhauses mit Garage und Errichtung einer Photovoltaikanlage im Gassenweg im Ortsteil Breitenbach nahmen die Gemeinderäte zur Kenntnis. Den siebten Nachtrag der Firma Schneider aus Unterleichtersbach in Höhe von 5194 Euro bei der Sanierung des Kindergartens "St. Peter und Paul" genehmigten die Räte einstimmig. Die Mehrkosten entstanden durch die Überbrückung der Heizung vom Neubau zum Altbau. Dem Antrag der Grundschule Oberleichtersbach auf finanzielle Unterstützung des WIM-Projekts ("wir musizieren") in Höhe von 3338 Euro stimmte das Gremium geschlossen zu.