Auch wenn sich die Finanzlage Riedenbergs in den vergangenen Jahren erheblich verbessert hat, wird die Kommune im Jahr 2020 nicht um eine Kreditaufnahme in Höhe von 600.000 Euro herumkommen. Nötig wird diese wegen angedachter Arbeiten und der Finanzplanung für die Sanierungen bei Kläranlage und den Abwasserkanälen sowie Straßensanierungen.

Unter Einrechnung der Investitionspauschale in Höhe von 143.000 Euro ergibt sich so eine freie Finanzspanne von 285.500 Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung wird von 54,36 Euro am Jahresbeginn nach den Prognosen für das Jahr 2020 auf 638,34 Euro steigen. Aus den Rücklagen sollen 107.400 Euro entnommen werden. Zum Jahresende werden diese dann bei 1.066.028,33 Euro liegen. Der Gesamthaushalt 2020 beläuft sich auf 3.084.200 Euro und ist in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 1.783.000 Euro im Verwaltungshaushalt und 301.200 Euro im Vermögenshaushalt. Die Räte stimmten sowohl Haushaltssatzung als auch Haushaltsplan zu.

Bürgermeister Roland Römmelt informierte die Räte über die geplante Stromtrasse Fulda-Main-Leitung P43. Die Räte sprachen sich gegen diese aus.

Risse im Straßenbelag

Schon länger haben sich auf den Straßen "Am Hohen Weg" und "Am Knörzchen" Risse gebildet. Anwohner Andreas Hahn hatte schon vor einem Jahr beim Bürgermeister darauf hingewiesen und um deren Beseitigung gebeten, um weitere Schäden zu vermeiden, wie er nach der öffentlichen Sitzung erklärte. Jedoch sei noch nichts erreicht. Deshalb entschloss er sich nun, in schriftlicher Form an die Gemeindevertreter heranzutreten. Bürgermeister Römmelt versicherte die Behebung der Schäden.

Wie im Schreiben von Andreas Hahn weiter aufgeführt, werden die Anwohner von Goethe-, Schiller- und Lessingstraße sowie "Am Hohen Weg" und "Am Knörzchen" durch parkende Autos im Kurvenbereich der Gerodaer Straße kurz vor dem Radweg erheblich behindert. Die Gemeinde wird auch hier aufgefordert, sich zu kümmern. Ein offizielles Anschreiben der Gemeinde an die Verursacher soll Abhilfe schaffen. Gegebenenfalls werde auch die Polizei wegen der Rechtslage zu Rate gezogen.

Schwierige Parksituation am Kindergarten

Schwer im Magen liegt den Räten die Parksituation am Kindergarten. Es sei schon schlimm genug, dass in Bring- und Abholzeiten sowohl Gehsteig, als auch Straße zu geparkt seien, jedoch gehe es gar nicht, dass auch Langzeit-Parker zu einer Gefährdung der Fußgänger, insbesondere der Kinder auf ihrem Schulweg, werden. Als erster Vorschlag soll ein Elternbrief darauf hinweisen und um das Abstellen der Autos auf dem nur wenige Meter entfernten Bereich vor Schule und Kirche gebeten werden.