Wer regelmäßig durch Geroda fährt oder im Ort mit dem Auto unterwegs ist, muss sich ab Ende Mai kurzzeitig auf Einschränkungen gefasst machen. Denn die Gerodaer Ortsdurchfahrt wird saniert. Sie ist Teil der Bundesstraße B286. Nach jetzigem Stand wird ab Dienstag, 25. Mai, mit den Reparaturarbeiten begonnen, wie das Staatliche Bauamt Schweinfurt auf Anfrage berichtet.

Im Verlauf der Ortsdurchfahrt seien zahlreiche Straßenschäden wie Aufwölbungen und Spurrinnen zu finden, erklärt das Bauamt. Diese Schäden würden nun beseitigt, indem die Asphaltdeckschicht sowie teilweise auch die Binderschicht der Straße erneuert werden.

Baumaßnahmen nicht nur an der Asphaltschicht

"Darüber hinaus ist geplant, auch Schäden an der Straßenentwässerung, also an den Rinnen, Einläufen, Schachtdeckeln und Ablaufleitungen, auszubessern", erklärt die Behörde weiterhin. Im Zuge der Baumaßnahme seien außerdem von Seiten der Gemeinde unter anderem auch die Erneuerung von Bordsteinen vorgesehen sowie Arbeiten an der Bushaltestelle und Baugruben für die Erneuerung von Wasserleitungsschiebern.

Die Bauarbeiten seien in zwei Bauphasen eingeteilt worden, um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, informiert das Bauamt. Um die Binder- und Deckschicht herzustellen, seien Vollsperrungen für die jeweiligen Bauphasen vorgesehen. Diese würden jedoch ausschließlich in die Zeit der Pfingstferien fallen. Die Anwohner werden dem Bauamt zufolge von diesem vor Einrichtung der Vollsperrungen über die genauen Zeiträume informiert.

Bauphase 1 mit Ampel

Bauphase 1 umfasst laut Bauamt den Abschnitt zwischen der Einmündung "Krummer Graben" und der Einmündung "Dorfstraße". Hierbei erfolge eine örtliche Umleitung über den Krummen Graben und die Dorfstraße mithilfe einer Ampel. In Bauphase 2 werde zwischen der nördlichen Einmündung "Eichholz" und dem Ortsausgang gearbeitet.

Eine nahräumige Umleitung könne hier jedoch nicht ausgeschildert werden. Dies sei in der zweiten Bauphase aufgrund der örtlichen Beschaffenheit des Straßennetzes leider nicht möglich, teilt das Bauamt mit. "Ortskundige und Anlieger werden deshalb darum gebeten, währenddessen auf die umliegenden innerörtlichen Straßen auszuweichen." Soweit die Regelungen für den örtlichen Verkehr.

2300 Fahrzeuge pro Tag

Als Bundesstraße ist die Ortsdurchfahrt in Geroda aber auch für den überörtlichen Verkehr relevant. Rund 2300 Fahrzeuge fahren im Schnitt pro Tag durch Geroda, wie das Bauamt auf Anfrage berichtet. Der durchschnittliche Wert für Bundesstraßen im Landkreis Bad Kissingen liege bei circa 5000 Fahrzeugen.

"Um den Durchgangsverkehr durch Geroda während des Baus zu minimieren, wird während der gesamten Bauzeit, Phase 1 und 2, eine großräumige Umleitung des überörtlichen Verkehrs eingerichtet", erklärt das Bauamt. Diese erfolge von Geroda über die Staatsstraße St2431 nach Schondra und von dort über die Kreisstraße KG34 in Richtung Singenrain und die Staatsstraße St2290 bei Katzenbach zur Bundesstraße B286.

Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Geroda kostet rund 150 000 Euro, wie das Bauamt berichtet. Die Baukosten trage der Bund zusammen mit der Gemeinde. Bis voraussichtlich Anfang Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.