Etwas mehr als 40 Bürger waren es, die am Dienstagabend die Georgi-Halle füllten. Auch gut die Hälfte der Stadträte war darunter. In bewährter Weise ließ Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) das vergangene Jahr Revue passieren. Die Generalsanierung der Mittelschule, die im Sommer startet, sowie der Ausbau der Kissinger Straße waren dabei für sie die wichtigsten Maßnahmen.

Danach tauschten sich die Bürger etwa zwei Stunden mit der Rathaus-Chefin aus. Heike Greenberg-Kremser regte rauchfreie Spielplätze sowie Open Air-Kino im Kurpark an. Claudio Kleinhans schlug vor, die Stadtratssitzungen online zu übertragen, um mehr junge Menschen für Kommunalpolitik zu gewinnen. Mascha Kirchner wünschte sich eine schönere Bepflanzung vor dem Rathaus und an anderen Stellen der Stadt.


Jugendliche bereiten Sorgen

Die Bürgermeisterin erklärte viele Hintergründe - etwa warum die Stadt so wenig gegen verfallende Häuser in der Ludwigstraße tun könne. Die Immobilien seien in Privatbesitz. Manche Eigentümer könne die Stadt nur schwer oder überhaupt nicht erreichen. "Wir können nicht jedes marode Haus als Stadt aufkaufen", sagte sie und verwies darauf, dass es für Gebäude in der Innenstadt Fördermöglichkeiten bei einer Sanierung gebe.