Noch liegt vieles auf Eis, was Elisabeth Kinalele, Projektkoordinatorin vom Bündnis Familie, geplant hat. Die Angebotsreihen rund um die Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung sind seit gut über einem Jahr wegen Corona ausgesetzt. Nur eine Reihe konnte im September und Oktober verkürzt stattfinden.

Doch für eine Idee scheint es - gerade deshalb - der richtige Zeitpunkt zu sein: Die Erarbeitung eines Stadtplans für Kinder. "Das habe ich schon lange im Hinterkopf", sagt Kinalele. Als Beispiel nennt sie den Kinderstadtplan von Höchstadt an der Aisch. Dort finden die Jüngsten mit einfachen Zeichnungen und kurzen Erklärungen nicht nur Spielplätze, sondern auch Museen, Kultureinrichtungen und andere Attraktionen.

Ideen gefragt

"Bei uns könnte ich mir gut vorstellen, dass wir beispielsweise spannende Plätze in der Natur, oder auch die ausgefallensten Eissorten der Eisdielen mit aufnehmen", erklärt Kinalele. Der Fantasie seien hier keine Grenzen gesetzt.

Der Hintergrund für den Stadtplan ist für Kinalele besonders wichtig: "So ein Kinderstadtplan kann die Kinder aus den vier Wänden rausholen, den Bezug zur eigenen Stadt fördern und Identität stiften", sagt sie. Für Familien kann das zum Beispiel Anregung sein, eine Wanderung ins Staatsbad zu unternehmen und dort den besten Kletterbaum zu suchen.

"Kinderaugen sehen die Welt ganz anders als wir Erwachsene", sagt die Sozialpädagogin. Deshalb ist es ihr wichtig, dass neben den bekannten Spielplätzen auch die eigenen Ideen der Kinder mit einfließen.

Ab sofort können sich deshalb Familien an sie wenden, um Hinweise für Orte und Einrichtungen zu geben, die einen Platz im Stadtplan verdient haben. Außerdem dürfen Kinder selbstgemalte Bilder von der Stadt einreichen, denn schließlich braucht es auch eine Bild für die Titelseite des Kinderstadtplans.

Kontakt

Bündnis Familie - gesund aufwachsen

Ernst-Putz Straße 9

97769 Bad Brückenau

Telefon: 0151 234 404 61, E-Mail: buendnis.familie@bad-brk.de