Hier informieren wir Sie über die Corona-Lage in Stadt und Landkreis Aschaffenburg. Den aktuellen Stand der COVID-19-Fälle in Franken finden Sie in unserer Karte - inklusive letztem Stand der Aktualisierung.

Aufgrund der hohen Dynamik der Infektionszahlen kann es vorkommen, dass die Zahlen nicht immer aktuell sind. 

Update vom 10.08.2021, 11.30 Uhr: Drei Tage in Folge über 50 - das hat Folgen

Weil die Stadt Aschaffenburg in Unterfranken seit Sonntag einen Inzidenzwert von über 50 aufweist, werden die Corona-Regeln ab Donnerstag (12. August 2021) hier wieder verschärft. 

Laut RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz am Dienstag (10. August 2021) bei 53,5. Innerhalb der vergangenen sieben Tage gab es 38 Neuinfektionen. Im deutschlandweiten Vergleich belegt Aschaffenburg mit der Inzidenz von 53,5 am Dienstag den 13. Platz im Negativranking der höchsten Inzidenzen.

Welche Einschränkungen es ab Donnerstag gibt, liest du im Update vom 9. August.

Weitere Themen in diesem Artikel:

Update vom 09.08.2021, 10 Uhr: Noch immer über 50 - in Aschaffenburg drohen Einschränkungen

Seit Sonntag (08.08.2021) liegt die kreisfreie Stadt Aschaffenburg über der Inzidenzgrenze von 50. Diese wurde in der 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung als Marke für Einschränkungen des öffentlichen Lebens festgelegt - allerdings erst, wenn der Wert drei Tage in Folge überschritten wird.

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Nachdem das Landratsamt Sonntag (59,15) und Montag (56,34) Werte über der 50er-Marke ans Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt hat, drohen ab Donnerstag Einschränkungen. Diese treten ein, wenn das Landratsamt auch am Dienstag eine Inzidenz von über 50 an das RKI meldet.

Folgende Einschränkungen treten dann in Kraft:

  • Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich maximal 10 Menschen aus maximal drei Haushalten treffen - Kinder (aus den zugelassenen Haushalten) zählen nicht mit
  • Veranstaltungen und Gottesdienste: Versammlungen, öffentliche Festivitäten und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt. Es gibt jedoch Ausnahmen. Diese sind:
    • Versammlungen im Sinne des Grundgesetzes
    • Gottesdienste und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften
    • Öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass mit von Anfang an klar begrenzter und geladener Personenanzahl möglich mit maximal 25 Personen innen und 50 Personen im Außenbereich (bei öffentlichen Veranstaltungen einschließlich Genesenen und Geimpften) mit negativem Test
  • Gastronomie: Die Innen- und Außengastronomie kann von 05 Uhr bis 01 Uhr öffnen. Ein negativer Test ist ggf. erforderlich. Reine Schankwirtschaften (zum Beispiel Bars) bleiben im Innenraum geschlossen. Sie dürfen nur ihre Außenbereiche öffnen. Weiter gelten die Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht sowie Kontaktdatenerhebung. 

Liegt die Inzidenz fünf Tage in Folge unter dem Grenzwert von 50, dann werden die Beschränkungen aufgehoben. Mehr dazu lest ihr in unserem Übersichtsartikel Was gilt bei welcher Inzidenz? Aktuelle Corona-Regeln in Bayern

Update vom 03.08.2021, 11.40 Uhr: Aschaffenburg steuert auf Inzidenzwert 50 zu 

Nach dem Landkreis Berchtesgaden steuert Aschaffenburg als zweite bayerische Kommune wieder auf einen Corona-Inzidenzwert von 50 zu. Am Dienstag (03. August 2021) lag der Wert in der unterfränkischen Stadt bei 45,1, wie aus dem Covid-Dashboard des Robert Koch-Instituts in Berlin hervorgeht. Im Berchtesgadener Land ist die Corona-Inzidenz mit 54,8 weiter die bayernweit höchste.

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Liegt die Corona-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt drei Tage hintereinander über 50, gelten dort wieder schärfere Vorschriften, unter anderem eine Testpflicht für die Gastronomie und strengere Kontaktbeschränkungen.

Die Corona-Inzidenzen steigen seit Wochen nahezu kontinuierlich, wenn auch auf weiterhin niedriger Basis. Bayernweit lag der Wert am Dienstag bei 14, Anfang vergangener Woche war er noch unter 11 gewesen. Die Zahl der Toten stieg um 3 auf 15 340.

Update vom 02.08.2021, 11.00 Uhr: Stadt Aschaffenburg mit höchster Inzidenz in Franken

Nach Angaben des Landratsamtes Aschaffenburg und des Robert Koch-Instituts weist die Stadt Aschaffenburg mit einer Inzidenz von 40,8 am Montag (02. August 2021) die zweithöchste Inzidenz in ganz Bayern auf und die höchste in Franken. Noch vor einer Woche lag der Wert bei etwa 10. 

Höher liegt in Bayern laut RKI nur der Landkreis Berchtesgadener Land mit einer Inzidenz von 51,0. Den niedrigsten Wert in Franken hat derzeit der Landkreis Rhön-Grabfeld. Hier liegt die Inzidenz am Montag (02. August 2021) bei 1,3. 

Einen größeren Ausbruch habe es laut einem Stadt-Sprecher in Aschaffenburg nicht gegeben. "Stattdessen stellen die ermittelten Fälle ein diffuses Infektionsgeschehen dar", heißt es seitens der Stadt. Insgesamt meldet das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Aschaffenburg am Monatg 82 aktive Corona-Fälle - 37 in der Stadt und 45 im Landkreis Aschaffenburg. Am 29. Juli waren es noch 24 in der Stadt und 34 im Landkreis. Die gute Nachricht: Die Kontaktpersonen in Quarantäne sind im Vergleich zur letzten Meldung Ende Juli zurückgegangen. 

Update vom 15.07.2021, 17.15 Uhr: Impfung von Kindern und Jugendlichen

Auch Kinder und Jugendliche ab einem Alter von zwölf Jahren können im Impfzentrum von Stadt und Landkreis Aschaffenburg mit BioNTech geimpft werden, sofern es der eigene Wunsch sowie derer der Erziehungsberechtigten ist. Dies teilt das Landratsamt und die Stadt Aschaffenburg in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Jugendliche ab 16 Jahren können auch ohne Begleitung von Erziehungsberechtigten erscheinen. Die Personen müssen sich vor Ort ausweisen können. Soweit vorhanden, ist auch die Mitnahme des Impfpasses empfehlenswert. Eine vorige Terminvereinbarung oder eine
Registrierung unter https://impfzentren.bayern/citizen sind weiterhin entbehrlich. Eine Registrierung spart beim Besuch des Impfzentrums allerdings ein paar Minuten Zeit.

Die fast 1.000 Kinder und Jugendlichen, die bereits online registriert sind, können über dieses Portal leider nicht automatisiert eingeladen werden. Allerdings werden die bereits registrierten Kinder und Jugendlichen bzw. deren Erziehungsberechtigten von Mitarbeiter*innen des Impfzentrums angerufen. Treten im Rahmen dieses Telefonats bereits Fragen auf, können diese an eine*n anwesende*n Kinderärztin*arzt gestellt werden oder werden von einem*einer solchen zurückgerufen.

Am Samstag und Sonntag, den 17. bzw. 18. Juli werden von 8 Uhr bis 18 Uhr zusätzlich Kinderärzt*innen als weitere Ansprechpartner*innen vor Ort sein. Eine allgemeine Impfempfehlung Minderjähriger hat die STIKO nicht ausgesprochen, so dass jederzeit der Einzelfall zu betrachten ist. Das gemeinsame Impfzentrum folgt mit dieser Öffnung also weiterhin sämtlichen Empfehlungen der STIKO.

Update vom 14.07.2021, 16.25 Uhr: Impfung vor dem Supermarkt oder auf dem Marktplatz

Auf Initiative von Landrat Dr. Alexander Legler werden ab Montag, den 19. Juli dezentrale Impfangebote im Landkreis Aschaffenburg unterbreitet. So sollen die Menschen sich spontan und ohne vorherige Anmeldung unter anderem auch auf Parkplätzen von Supermärkten oder künftig auf Marktplätzen impfen lassen können. Erforderlich bleibt lediglich das Vorzeigen eines Ausweisdokuments.

Die mobilen Teams werden an den folgenden Orten jeweils von 9 Uhr bis 15 Uhr im Einsatz sein und den Impfstoff von BioNTech und Johnson&Johnson anbieten:

  • Montag, den 19. Juli: REWE Markt in Mömbris, Klingerstraße 4
  • Dienstag, den 20. Juli: REWE Markt in Alzenau, Emmy-Noether-Straße 4
  • Mittwoch, den 21. Juli: EDEKA-Markt in Schöllkrippen, Aschaffenburger Straße 18
  • Donnerstag, den 22. Juli: Am Wanderheim in Mespelbrunn
  • Freitag, den 23. Juli: Toom Baumarkt in Stockstadt, Obernburger Straße 165

Die mobilen Impfteams werden voraussichtlich in einem regelmäßigen Turnus an den genannten Orten stehen, damit auch die erforderliche zweite Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech bereits nach drei Wochen erfolgen kann. Weitere Einsätze der mobilen Teams werden auf www.corona-ab.de veröffentlicht werden.

Weiterhin kann das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Aschaffenburg ohne vorige Terminvereinbarung für Erst- und Zweitimpfungen besucht werden. Hier werden während der täglichen Öffnungszeiten von 8 Uhr bis 17 Uhr die Impfstoffe von Moderna und BioNTech angeboten.

Update vom 06.07.2021, 19.30 Uhr: Maskenpflicht und Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen gelockert

Die Anordnungen zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus im Landkreises Aschaffenburg wurden mit Allgemeinverfügung vom 5. Juli neu erlassen. Das teilte das Landratsamt Aschaffenburg in einer Pressemitteilung mit.

Dies betrifft das bestehende Konsumverbot für Alkohol an öffentlichen Orten unter freiem Himmel sowie die bestehende Maskenpflicht an stark frequentierten öffentlichen Plätzen. Auf Grund der sinkenden Infektionszahlen wurde an den folgenden stark frequentierten öffentlichen Plätzen die Maskenpflicht aufgehoben:

  • Hösbach: Marktplatz, Platz „Junge Mitte“, Gelände des Kultur- und Sportparks sowie Freizeitgelände am Mühlstück
  • Karlstein am Main: Skatepark und Half-Pipe
  • Kleinostheim: Gelände der Mainauhalle, Kirchplatz, Mehrgenerationenweg sowie Skaterpark

Außerdem wurde das Alkoholverbot an folgenden öffentlichen Plätzen aufgehoben:

  • Heigenbrücken: Bolzplatz an der Spessartstraße
  • Kleinostheim: Gelände der Mainauhalle, Kirchplatz, Mehrgenerationenweg sowie Skaterpark

Die Allgemeinverfügung mit den genauen Regelungen ist einsehbar unter: https://www.landkreis-aschaffenburg.de/wer-macht-was/gesund-soziales/gesund/corona/allgemeinverfue/

Update vom 06.07.2021, 15.30 Uhr: Ohne Termin ins Impfzentrum

Ab Donnerstag, den 8. Juli kann das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Aschaffenburg ohne vorige Terminvereinbarung für eine Erstimpfung besucht werden.

Die täglichen Öffnungszeiten sind von 8 Uhr bis 17 Uhr. Das teilte das Landratsamt Aschaffenburg in einer Pressemitteilung mit. Zum Einsatz kommen die Impfstoffe von BioNTech und Moderna. Gemäß der Empfehlung der STIKO kann jede Person ab 16 Jahren geimpft werden.
Erforderlich ist lediglich die Mitnahme eines Ausweisdokuments. Soweit vorhanden, empfiehlt es sich auch, den Impfpass mitzubringen. Eine vorige Registrierung unter https://impfzentren.bayern/citizen ist nicht notwendig, beschleunigt aber den Besuch im Impfzentrum.

Ausgenommen hiervon bleiben Impflinge, die nicht in Stadt oder Landkreis Aschaffenburg wohnen. Diese werden in jedem Fall vor Ort registriert. 

Auch wer schon einen Termin im Hösbacher Impfzentrum vereinbart hat, kann früher dorthin kommen. Vor Ort wird der ursprünglich vereinbarte Erstimpftermin dann storniert. Parallel laufen auch weiterhin die Sonderimpfaktionen mit AstraZeneca an den Juliwochenenden. Die Anmeldung hierzu findet sich auf www.impfen-ab.de. Die zugehörige Zweitimpfung findet dann bereits vier Wochen später mit BioNTech oder
Moderna statt.

Update vom 02.06.2021, 21.30 Uhr: Inzidenz fünf Tage unter 35 - Lockerungen möglich

Für den Landkreis Aschaffenburg hat die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner nun den Schwellenwert von 35 an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten. Damit tritt ab Freitag, 4. Juni bis auf weiteres die folgende Änderung bei den Kontaktbeschränkungen ein: 

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Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Hausstands, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts stattfinden, bleiben unberührt. 

Update vom 27.05.2021, 19.40 Uhr: Lockerungen ab Samstag möglich - was dann gilt

Laut Angaben des Robert Koch-Instituts liegt die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Aschaffenburg am Donnerstag (27. Mai 2021) nun an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 50 (36). Demnach können am Samstag (29. Mai 2021) bis auf weiteres folgende Lockerungen in Kraft treten:

  • Kontaktbeschränkungen: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und Grundstücken ist weiterhin nur mit Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands gestattet, solange dabei eine Gesamtzahl von fünf Personen nicht überschritten wird (Kinder unter 14 Jahren zählen nicht). Zulässig ist ferner die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.
  • Handels- und Dienstleistungsbetriebe: Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen, Blumenfachfachgeschäfte, Gartenmärkte, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel sowie Ladengeschäfte mit Kundenverkehr der körperfernen Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe dürfen weiterhin unter gleichbleibenden Bedingungen öffnen.
  • Für alle übrigen Ladengeschäfte ist die Öffnung für einzelne Kunden zulässig, wenn die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.Generell ist weiterhin die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften zulässig.Für alle Bereiche gelten die Abstandsregelungen sowie für die Kunden die FFP2-Maskenpflicht. Außerdem müssen die Betreiber ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet haben.
  • Körpernahe Dienstleistungen: Die Ausübung und Inanspruchnahme von Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, ist unter den eben genannten Voraussetzungen mit den Maßgaben zulässig, dass das Personal eine medizinische Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen tragen und eine Steuerung des Zutritts durch vorherige Terminreservierung erfolgen muss. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt insoweit, als die Art der Leistung sie nicht zulässt. Der Dienstleister hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben.
  • Schulen: Außer in den Ferien findet an allen Schulen der Grundschulstufe Präsenzunterricht statt. An allen übrigen Schulen findet außerhalb der Ferienzeit Präsenzunterricht, soweit dabei ein Mindestabstand von 1,5 m durchgehend eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. Die konkrete Entscheidung, ob Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, obliegt der jeweiligen Einrichtung. Am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung dürfen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, wenn sie sich zwei Mal wöchentlich einem Test unterziehen. Hierfür haben die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests zu verfügen oder müssen in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Regelungen zur Notbetreuung werden vom zuständigen Staatsministerium erlassen
  • Kindertagesstätten: Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder können öffnen. Schülerinnen und Schüler dürfen an den Betreuungsangeboten nur teilnehmen, wenn sie entsprechend den für den Präsenzunterricht geltenden Vorgaben getestet sind.
  • Berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, außerschulische Bildung, Musikschulen: Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Angebote der Erwachsenenbildung sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote dürfen weiterhin in Präsenzform stattfinden. Es ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Sofern dieser nicht eingehalten werden kann, besteht Maskenpflicht.
  • Instrumental- und Gesangsunterricht darf nur als Einzelunterricht in Präsenzform unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden:
  • 1. ein Mindestabstand von 2 m kann durchgehend und zuverlässig eingehalten werden;
  • 2. für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen, für Schüler gilt FFP2-Maskenpflicht; diese Pflichten entfallen nur, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt;
  • 3. der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Kulturstätten: Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten können weiterhin für Besucher ohne vorheriger Terminbuchung unter den üblichen Voraussetzungen öffnen.
  • Nächtliche Ausgangssperre: Weiterhin gilt die nächtliche Ausganssperre im Landkreis Aschaffenburg nicht.

Diese Regelungen gelten so lange, bis das Landratsamt Aschaffenburg eine neue Bekanntmachung veröffentlicht.

Hinweis: Soweit ein negatives Testergebnis erforderlich ist, sind geimpfte und als genesen geltende Personen mit negativ Getesteten gleichgestellt.

Update vom 18.05.2021, 20.30 Uhr: Weitere Öffnungsschritte aufgrund stabiler Inzidenz im Kreis Aschaffenburg

Der Landkreis Aschaffenburg weist seit 11. Mai eine stabile Inzidenz unter 100 auf, daher kann es Lockerungen der Corona-Maßnahmen geben.

Die zugehörige Allgemeinverfügung tritt am morgigen Mittwoch, den 19. Mai, in Kraft. Bei sämtlichen Regelungen sind die Rahmenkonzepte der zuständigen Staatsministerien zu beachten sowie die allgemeine Kontaktbeschränkung auf maximal fünf Personen aus zwei Haushalten. Kinder unter 14 Jahren werden nicht gezählt. Darüber hinaus entfallen die im Folgenden genannten Testpflichten für Personen, die als geimpft oder genesen gelten.

Außengastronomie
In der Zeit von 5:00 Uhr bis 22:00 Uhr ist die Öffnung der Außengastronomie erlaubt. Erforderlich ist eine vorherige Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung. Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, haben diese ein negatives Ergebnis eines Tests vorzuweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Kultur
Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos dürfen für Besucherinnen und Besucher öffnen, die ein entsprechendes negatives Testergebnis vorweisen können.

Sport
Kontaktfreier Sport ist im Innenbereich und Kontaktsport unter freiem Himmel erlaubt. Die Teilnehmenden haben ein entsprechendes negatives Testergebnis vorzuweisen.

Weitere Öffnungen ab 21. Mai
Ab 21. Mai sind auch Übernachtungsangebote wie etwa in Hotels, Beherbergungsbetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen auch zu touristischen Zwecken gestattet. In diesem Rahmen dürfen den Gästen auch gastronomische Angebote in geschlossenen Räumen gemacht werden sowie Kur-, Therapie- und Wellnessangebote. Übernachtungsgäste müssen bei der Anreise sowie jede weitere 48 Stunden ein negatives Testergebnis vorweisen.

Ab 21. Mai ist weiterhin der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Schifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre sowie die Erbringung von Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie auch die Öffnung von Außenbereichen medizinischer Thermen erlaubt. Auch hier ist ein negatives Testergebnis erforderlich.

Ab 21. Mai sind auch musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen erforderlich ist, zulässig.

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