Ein 38-Jähriger sorgte am Montagabend (11. Mai 2026) am Hauptbahnhof Aschaffenburg für Aufregung. Von einer Weiterfahrt im ICE wurde er seitens des Zugbegleitpersonals ausgeschlossen, nachdem es zu "Auffälligkeiten im Zug" gekommen war, wie die Polizei berichtet. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den aggressiven Mann mit zur Dienststelle. Dort eskalierte die Lage fast.

Wie die Bundespolizei Würzburg berichtet, verließ der Mann den Bahnhof trotz ausgesprochenem Platzverweis nicht. Daher nahmen ihn die Beamten mit zur Dienststelle. "Er war sichtlich alkoholisiert sowie emotional aufgewühlt", berichten die Einsatzkräfte. In der Dienststelle habe er sich jedoch beruhigt und für sein Verhalten entschuldigt. Dann wurde er eigentlich entlassen.

Als er eigentlich schon gehen durfte: Mann schlägt in Aschaffenburg nach Polizisten

Beim Verlassen der Dienststelle meldete er jedoch den Verlust seines Ausweises. Als die Bundespolizisten ihm bei der Suche halfen, schlug er plötzlich mit der Faust in die Richtung eines Beamten. Dieser wehrte den Schlag ab und blieb unverletzt. Die Beamten fesselten den 38-Jährigen und nahmen ihn vorläufig fest. Auf der Dienststelle drohte der Mann den Einsatzkräften mehrfach mit geballten Fäusten und führte eine Kehlschnittgeste aus. Anschließend schlug er sich wiederholt selbst. 


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Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurden eine Blutentnahme und die Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1.200 Euro angeordnet. Der Mann wurde nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen erneut entlassen. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung ein.