In der Saison 2006/07 ging der inzwischen 32-Jährige für die Paderborn Baskets auf Korbjagd. "Ich denke, wir haben einen guten Griff gemacht. Es wäre allerdings unfair, ihn mit Brian Roberts zu vergleichen. Gipson ist ein kompletter Spieler und guter Schütze. Wir glauben, dass er der Spieler ist, der uns weiterbringen kann, zu unserem Trainer Chris Fleming und dessen Spielstil passt. Ein großer Aufbauspieler, der gut verteidigt, gut passen und zum Korb ziehen kann", charakterisiert Wolfgang Heyder den Neuzugang.

Nach Auskunft des Managers stand Gipson auf der Liste von Scout Brandon Rooney ganz oben. Der 1,90 Meter große Spielmacher, der auch auf die Position zwei ausweichen kann und somit variabel in Kombination mit Anton Gavel, John Goldsberry und Daniel Schmidt einsetzbar ist, wartete trotz einiger anderer Angebote sehr lange auf seine Chance in Bamberg.

Die letzten drei Jahre ging Gipson in Frankreich für Pau-Orthez auf Korbjagd. Der Routinier stand im Schnitt 37 Minuten auf dem Feld und kam auf 17,1 Punkte und 4,5 Assists. Im Verhältnis zu Roberts, der in die NBA zu den New Orleans Hornets wechselt, ist Gipson sicher die kostengünstigere Lösung, so dass die Brose Baskets nun bei der Suche nach zwei großen Spielern mehr Geld zur Verfügung haben. Außerdem hat die Firma Rewe ihren Vertrag zu verbesserten Konditionen vorzeitig bis 2015 verlängert. Heyder hofft, in zehn Tagen den Kader komplett zu haben.