Am Dienstagabend (22. Juni) hat ein 33-jähriger Mann in Heilsbronn im Landkreis Ansbach gezielt auf wilde Enten geschossen, wie die Polizeiinspektion Heilsbronn mitteilte. Der Jagdpächter beobachtete den Mann dabei. Gegen 21.10 Uhr meldete er die unerlaubte Jagd auf die Enten im Bereich der Kläranlage am Göddeldorfer Weg.

Der Schütze war in Begleitung zweier Männer. Beamte der Polizeiinspektion Heilsbronn fuhren die zum Ort des Geschehens und konnten sowohl den 33- jährigen Schützen als auch seine 19 und 18 Jahre alten Begleiter antreffen. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten dann fest, dass der 33-Jährige einen Revolver dabei hatte und mit diesem auf die Enten schoss.

Revolver, aber kein Waffenschein: Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet 

Als Munition hatte der Schütze noch 100 Schuss Hartplastikmunition (schwarze Plastikkugeln mit ca. 1 cm Durchmesser) bei sich. Für das Führen dieser Waffe ist ein Waffenschein erforderlich, den der 33-Jährige jedoch nicht hat

. Die Waffe wurde sichergestellt und gegen den Mann wird ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet. Außerdem wird derzeit geprüft, ob zudem noch der Tatbestand der Jagdwilderei nach dem Strafgesetzbuch erfüllt wird.