Die mittelfränkische Brauerei Hauff-Bräu aus Lichtenau (Landkreis Ansbach) schließen muss Ende März schließen, wie Radio 8 in der letzten Woche berichtete. Der Radiosender bezieht sich auf eine Berichterstattung der Fränkischen Landeszeitung. Vor einigen Jahren sah es noch so aus, als könnte Hauff-Bräu der Pleite entgehen - jetzt steht das Unternehmen mit 532-jähriger Brautradition kurz vor der Schließung. 

Um gegen die Konkurrenz bestehen zu können, ging das Unternehmen aus Lichtenau 2016 eine Kooperation mit Tucher Bräu ein. Letztere stiegen in den Betrieb ein und übernahmen die Fass- und Flaschenabfüllung für Hauff-Bräu. Nun kündigte die Tucher Bräu allerdings den Vetriebsvertrag mit der Traditionsbrauerei.

Corona-Krise zwingt Traditionsbrauerei Hauff-Bräu in die Knie

Mit der Kündigung des Vertriebsvertrages schließt die Lichtenauer Brauerei zum 31. März 2021. Laut einem Tucher-Sprecher sei die Trennung von Hauff-Bräu eine strategische Entscheidung gewesen - ausgelöst durch das Wegbrechen eines Großteils der Umsätze. Die wirtschaftliche Situation während der Corona-Krise gab demnach keine Aussicht auf Besserung.

Für die Ansbacher Marke Hürner sieht es währenddessen besser aus: In Zukunft wird Tucher Bräu die Hürner-Biere nach den Originalrezepten selbst brauen. Das Bier soll künftig im Zwei-Städte-Sudhaus zwischen Nürnberg und Fürth hergestellt werden.