"Ich hab ein bisschen positive Ablenkung gebraucht", berichtet Daniel Büchler gegenüber News5, als er erklärt, warum er zusammen mit seinem Freund Leon Popp einen vier Meter hohen Riesenschneemann gebaut hat.

Ungefähr drei Stunden haben die Freunde am Dienstag (12.01.21) in der Winterlandschaft an dem Schneekunstwerk im kleinen Dörfchen Brünst bei Lehrberg im Landkreis Ansbach gearbeitet.

Vier Tonnen Schnee: Freunde bauen Riesenschneemann

Der 28-jährige Daniel Büchler erzählt, dass er auf der Arbeit die Idee bekam einen Schneemann zu bauen. Er hat schon als Kind mit seinem Bruder André Schneemänner gebaut. Die waren allerdings nur circa zwei Meter hoch. Sein Kindheitsraum war daher einen richtig großen Schneemann zu bauen. Er rief seinen 17-jährigen Freund Leon an, der "natürlich gleich dabei" war. Zusammen rollten sie die tonnenschweren Kugeln mit Hilfe eines Tiefladers und setzten sie zusammen. Drei Stunden später war ihr Kunstwerk fertig.

"Verbaut haben wir zehn Pflastersteine als Augen, Mund und als Nase ein KG-Rohr. Als Hut ein altes Krautfass von der Oma," sagt Freund Leon.

Der Riesenschneemann sorgte für große Aufregung in dem kleinen Dorf. Autofahrer hielten an, machten Fotos und lachten. "Das macht einen schon stolz", berichtet Leon. Hat Daniel auch Tipps für angehende Schneekünstler? Der junge Mann meint, dass man nicht viel braucht, um so einen Riesenschneemann zu bauen. Das wichtigste sei viel Schnee, Zeit und Geduld. Und natürlich: Freude daran.

Vor kurzem hatten zwei Nachbarn einen VW-Käfer aus Schnee gebaut.