In der Nacht von Sonntag (01.02.2026) auf Montag (02.02.2026) brach ein Mann in Rothenburg o. d. Tauber mehrere Firmenfahrzeuge sowie einen Container auf und entwendete Werkzeuge und andere technische Geräte. Kurze Zeit später nahm die Polizei den Tatverdächtigen auf der A3 in Unterfranken fest.
Der Täter schlug bei insgesamt neun Pkw die Scheiben ein und stahl hochwertige Ausrüstung aus den Fahrzeugen. Zudem entwendete er fast 100 kg Kupferkabel aus einem Lagercontainer auf dem Grundstück einer Firma in der Erlbacher Straße und verstaute die Beute in seinem Fahrzeug. Die Polizei schätzt den Entwendungsschaden auf etwa 75.000 Euro; den Sachschaden an den Fahrzeugen beziffern die Beamten auf rund 20.000 Euro.
Während Beamte der PI Rothenburg o. d. Tauber noch die Spuren am Tatort sicherten, klickten in Unterfranken auf der Autobahn A3 bereits die Handschellen. Dort stoppte die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg einen deutlich überladenen Transporter und unterzog ihn einer genaueren Kontrolle. Dabei stellten die Beamten fest, dass es sich bei einem Teil der Ladung um das Diebesgut aus Rothenburg o. d. Tauber handelte.
Polizisten nahmen den 31-jährigen (rumänischen) Fahrer des Transporters vorläufig fest. Er steht am heutigen Dienstag (03.02.2026) dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Ansbach gegenüber, der über die Haftfrage entscheidet.
Das Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach führt die weiteren Ermittlungen und prüft zudem Zusammenhänge mit einem Diebstahl aus einer Scheune in Creglingen (Baden-Württemberg).
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