Am Mittwoch (4. Februar 2026) kurz nach 15 Uhr lenkte ein 42-Jähriger seinen Sattelzug auf der A6 in Richtung Waidhaus/Pilsen, wie die Verkehrspolizeiinspektion Ansbach berichtet. Kurz nach der Anschlussstelle Schnelldorf platzte der vordere rechte Reifen der Zugmaschine. Da das Gespann daraufhin nicht mehr beherrschbar war, geriet der Fahrer auch ncoh nach rechts von der Fahrbahn ab, wodurch der Sattelzug im Bankett umstürzte.
Der Fahrer blieb unverletzt, doch der Lkw erlitt einen Totalschaden. Das war aber nicht alles: Denn zudem trat der Dieselkraftstoff des Fahrzeugs aus und versickerte im Boden. Neben der Feuerwehr Schnelldorf waren das Wasserwirtschaftsamt Ansbach sowie die Autobahnmeisterei Herrieden an der Unfallstelle im Einsatz. Für die Bergung des Fahrzeugs wurde ein Spezialunternehmen hinzugezogen. Anschließend musste das kontaminierte Erdreich komplett ausgehoben und entsorgt werden, wie die Polizei berichtet.
Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergungs- sowie Baggerarbeiten war die Autobahn zumindest zeitweise komplett gesperrt. Meistens jedoch floss der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Erst um kurz nach 3 Uhr des folgenden Tages und damit nach 12 Stunden konnte die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt, heißt es von der Inspektion.
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