An drei Ansbacher Schulen ist es zuletzt zu Gewaltausbrüchen gekommen. Wie die Polizei mitteilt, wurde ein acht Jahre alter Junge am Donnerstag (31. März 2022) an einer Ansbacher Grund- und Mittelschule während der Schulzeit mehrfach von einem Mitschüler ins Gesicht geschlagen. "Der Grundschüler erlitt in der Folge Kopfschmerzen und Schmerzen am Ohr", heißt es im Bericht der Polizei.

Am selben Tag kam es an einer weiteren Schule im Ansbacher Norden zu einer Körperverletzung und Bedrohung.  Ein 15-jähriger Schüler wurde nach Angaben der Polizei auf eine Konversation von mehreren Mitschülern aufmerksam. Der 15-Jährige sagte aus, es soll "anzüglich über seine 13-jährige Schwester geredet worden sein". Um seiner Ansicht nach die "Ehre" seine Schwester zu retten, ging er auf einen 14-jährigen Mitschüler los.

Weitere Verletzte nach Gewaltausbrüchen in Schulen

"Er packte diesen am Hals und drückte ihn an einen Zaun. Dabei verletzte sich der 14-Jährige im Mundbereich", teilt die Polizei mit. Anschließend drohte der 15-Jährige seinem Gegenüber damit, dies erneut zu wiederholen, sollte es wieder zu solchen Bemerkungen kommen. Lehrkräfte trennten die beiden Schüler schließlich voneinander. "Mit den Eltern aller Beteiligten wurde umgehend Rücksprache gehalten", heißt es. Die Schüler durften anschließend in der Schule bleiben. Eine ärztliche Versorgung des 14-Jährigen vor Ort war nicht notwendig.

In den vergangenen Wochen kam es darüber hinaus an einer Berufsschule in Ansbach zweimal zu Körperverletzungen zum Nachteil einer 18-jährigen Schülerin. Die 18-Jährige wurde laut Polizei von einer Mitschülerin "geschlagen und gekratzt". Zudem soll die Täterin ein Klappmesser vorgezeigt haben. Die 18-Jährige fühlte sich dadurch bedroht.