Verkaufsoffener Sonntag. Was kann es Schöneres geben, als außerhalb jeden Alltagsstress, ausgeschlafen und ganz in Ruhe, einkaufen zu gehen. In der oberfränkischen Stadt Rödental im Landkreis Coburg gibt es am verkaufsoffenen Sonntag, 18. Oktober, wieder jede Menge zu erleben.

Vielversprechende Sonderangebote und die neuesten Trends des Herbsts warten darauf in den zahlreichen Geschäften entdeckt zu werden. Von Möbelhäusern über Modeboutiquen bis zu Geschäften für Wohnaccessoires und Dekoartikel wird von 13 bis 18 Uhr einiges geboten.

Nach Herzenslust stöbern

Ab 13 Uhr kann es mit dem Einkaufsbummel losgehen. Bis 18 Uhr kann in den Rödentaler Geschäften nach Herzenslust eingekauft und gestöbert werden. Wenn im Herbst die Temperaturen wieder fallen, wird es Zeit den dicken Wintermantel aus dem Schrank zu holen. Die passenden Outfits und Modetrends zu den herbstlichen Temperaturen bietet das Mode-Treff im Langen Rain 9. In familiärer Atmosphäre finden sich hier auch große Größen für Sie und Ihn.

In der Möbelstadt Schulze direkt an der Autobahn 73 gibt es rund um das Thema wohnen unendlich viel zu entdecken. Beim Kfz-Meisterbetrieb Auto Com in der Rosenau 25 kümmert sich erfahrenes Servicepersonal um alles rund um's Auto.

Für zwischendurch locken die gemütlichen Cafés für eine Erholung und die Gaststätten sorgen am Abend für einen angenehmen Ausklang nach einem entspannten Shoppingerlebnis.

Kostenlose Parkplätze

Bereits durch die günstige Verkehrsanbindung punktet Rödental bei vielen Besuchern. Selbst Auswärtige kommen sehr gerne in die oberfränkische Stadt, da die Stadt direkt an der Autobahn liegt und somit einfach zu erreichen ist. Die vielen kostenlosen Parkplätze direkt vor der Haustüre machen zudem das Einkaufen zu einem unbeschwerten Erlebnis. Durch die zahlreichen Parkmöglichkeiten vor den Läden kann man problemlos von Geschäft zu Geschäft pendeln.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme am Sonntagsverkauf freiwillig ist. So kann es vorkommen, dass nicht alle Geschäfte zur Sonntagsöffnung in Rödental geöffnet haben. Im Zweifelsfall ist immer eine Kontaktaufnahme mit dem entsprechenden Fachgeschäft zu empfehlen.

Prinz-Albert-Stadt

Im Zuge der anlaufenden Gebietsreform in Bayern haben sich im Jahr 1971 sechs selbstständige Gemeinden zur Einheitsgemeinde "Rödental" freiwillig zusammengeschlossen. In den folgenden Jahren (1971, 1972, 1977, 1978) schlossen sich weitere Gemeinden an, so dass die heutige Stadt Rödental insgesamt 16 Stadtteile mit über 14 000 Einwohnern zählt. Einige dieser Stadtteile können auf eine bis zu 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Das belegen das frühere herzogliche Schloss Rosenau, in dem der spätere Gemahl der englischen Queen Viktoria, Prinz Albert, geboren wurde, die Orangerie im Park Rosenau mit dem Europäischen Glasmuseum, die Domäne Oeslau und die St.-Johannis-Kirche (ehemalige Hofkirche der Queen Victoria).

In Mönchröden zeugen die Gebäude des früheren Benediktiner-Klosters (Abtshaus, Refektorium) von der fast 900-jährigen Vergangenheit. Die ehemalige herzogliche Residenzstadt Coburg liegt sieben Kilometer entfernt. Im Norden grenzt Rödental unmittelbar an das Bundesland Thüringen.

Über die Bundesstraßen B4 und B303 sowie die elektrifizierte Bahnstrecke Lichtenfels - Coburg - Sonneberg ist die Stadt Rödental an die Verkehrsnetze angeschlossen. Von Norden her sind wir über die BAB73 Erfurt/Suhl/Schleusingen/Eisfeld/Coburg, Ausfahrt Rödental, zu erreichen. Von Süden her wurde der Autobahnlückenschluss Lichtenfels-Rödental Anfang September 2008 vollzogen.

Die erfolgreiche Entwicklung wurde durch die Verleihung der Stadtrechte durch die Bayerische Staatsregierung am 23. September 1988 dokumentiert. Über 100 Vereine gestalten in den einzelnen Stadtteilen ein reges Gemeinschaftsleben.

Mit einer fleißigen Bürgerschaft, gut fundierten Betrieben, ausgestattet mit allen infrastrukturellen Einrichtungen und hohem Freizeitangebot, gelegen in einer schönen Umgebung mit vielen Naherholungsgebieten, kann die Stadt Rödental in eine lebens- und liebenswerte Zukunft im Herzen Deutschlands blicken.

Viel zu entdecken in und um Rödental

Neben einer eigenen Möbel-Stadt, einer Shopping-Meile, einem Einkaufscenter und zahlreichen inhabergeführten Geschäften hat Rödental noch einiges mehr zu bieten. Ein Besuch lohnt sich, denn die oberfränkische Stadt kann sich sehen lassen.

Stadt mit Wohlfühlfaktor

Die "Stadt der Puppen und Keramik" entstand aus dem Zusammenschluss von 16 ehemals selbstständigen Gemeinden und wurde 1988 zur Stadt erhoben. Rödental hat in den letzten Jahren einerseits durch viele Gewerbeansiedlungen, andererseits durch die Schaffung des Stadtzentrums mit allen Einrichtungen der Grundversorgung beachtliche Fortschritte erfahren und sich in den vergangenen Jahren Dank einer vorausschauenden Kommunalpolitik stetig entwickelt. Das Wohnen und Arbeiten war und wird auch in den kommenden Jahren interessant sein. Die vorhandene Infrastruktur, die Einkaufsmöglichkeiten, die ärztliche Versorgung, aber auch die zahlreichen Vereine sorgen dafür, dass man sich wohl fühlt. Ausreichend Abwechslung findet der Stressgeplagte in den unmittelbar vor der Haustüre liegenden Naherholungsgebieten.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten

Keine andere Kommune im Landkreis Coburg vereint so viel Gegensätzliches wie die Stadt Rödental: bedeutende alte Bauwerke kontrastieren mit einem modernen Stadtzentrum, beschauliche Ausflugsgebiete, wie der Froschgrundsee, stehen einer üppigen Industrielandschaft gegenüber. Kulturell interessante Angebote finden sich in den Burgen und Schlössern, aber auch bei Theater- und Konzertbesuchen in Rödental und Umgebung.

Das malerisch gelegene Schloss Rosenau erhebt sich inmitten eines Landschaftsgarten auf einem Hügel über der Itz und ist ein lohnendes Ausflugsziel in Rödental. Auch der Froschgrundsee ist, ob zu Fuß oder mit dem Rad, einen Ausflug wert. Der künstlich errichtete Stausee liegt im Norden Rödentals und lädt zum Verweilen ein. Doch Rödental verfügt über noch manch andere Sehenswürdigkeiten, wie das frühere Benediktiner-Kloster in Mönchröden oder die Domäne in Oeslau.

Daneben bietet Rödental mit dem Europäischen Museum für Modernes Glas einen Blick in die deutsch-englische Geschichte und die faszinierende Welt der Glaskunst. Die Glassammlung in dem von der Coburger Landesstiftung unterhaltenen Museum geht auf die Sammlungen der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha zurück.

Der zweite Sohn von Queen Victoria, Herzog Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha, bereicherte diese um venezianisches Glas, so dass eine historische Glassammlung von Weltrang entstand. Diese wurde seit den 1970er Jahren des vergangenen Jahrhunderts um zeitgenössisches Glas erweitert, seit 1989 wurde die Glassammlung in der Orangerie in der Rosenau präsentiert. So kann man mehr über die Geschichte des Studioglases von den 1960er Jahren bis heute nacherleben. Man kann aber auch mehr erfahren über die Verarbeitung von Glas.

Schloss Rosenau liegt malerisch inmitten eines Landschaftsgartens auf einem Hügel über der Itz. Die Rosenau ist ein bemerkenswertes Beispiel des romantischen Historismus in Bayern. Herzog Franz Friedrich Anton von Sachsen-Coburg-Saalfeld hat den im Kern noch mittelalterlichen Sitz der Herren von Rosenau auf Drängen des damaligen Erbprinzen Ernst 1805 erworben. Kaum hatte dieser die Regierung angetreten, ließ er den verfallenen Bau in den Jahren 1808 bis 1817 im neugotischen Stil umgestalten.

In diesem Saal wurde der auf der Rosenau geborene zweitälteste Sohn des Herzogspaares, Albert, 1819 getauft. 1845 besuchte Prinz Albert mit seiner Gemahlin, Königin Victoria von Großbritannien, die Rosenau. In ihren Erinnerungen schwärmt die Queen: "Wäre ich nicht was ich bin, hätte ich hier mein wirkliches Zuhause."

Als Andenken an diesen Besuch wurden von Künstlern Aquarelle mit Raumansichten von Schloss Rosenau gefertigt, die bis heute in der Royal Library in Windsor aufbewahrt werden.