Langfristiges Ziel seien Live-Spiele der Bundesliga, sagte Deutschland-Chef Thomas de Buhr der Deutschen Presse-Agentur. "Ja, absolut", meinte der Manager. "Wir sind bereit für die großen Rechte." Der 50-Jährige ergänzte: "Durch unser großes Portfolio an Fußballrechten würde auch eine EM oder WM Sinn machen."

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DAZN hält im Konkurrenzkampf mit dem klassischen Fernsehen bei Sport-Übertragungen die eigenen Chancen für gut. "Wir sehen eine große Änderung im Konsumentenverhalten. Und dieser Trend geht weiter: jeder Inhalt, egal wo, jederzeit verfügbar", sagte de Buhr. "Wir sind fest davon überzeugt, dass die Art und Weise, wie wir Sport übertragen, auf Dauer gewinnen wird."

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DAZN, das oft mit dem Serien- und Filme-Anbieter Netflix verglichen wird, ist seit zwei Jahren auf dem deutschen Markt und gehört zur Perform-Group des US-Milliardärs Leonard Blavatnik. Von Dienstag an zeigt der Dienst erstmals Spiele der europäischen Fußball-Champions-League und hat dazu eine Sub-Lizenz vom Pay-TV-Sender Sky erworben. "Die Champions League bringt uns von der Nische in den Mainstream, da wir damit ein viel breiteres Publikum als bisher erreichen", meinte de Buhr. Zur Zahl seiner Abonnenten schweigt das Unternehmen allerdings.