Der Basaltsee "Steinernes Haus" im Landkreis Rhön-Grabfeld (Unterfranken), das einst ein bemerkenswertes Felsenmeer war, ist Startpunkt vieler unterschiedlicher Wanderrouten.

Der Basaltsee ist künstlich entstanden

Wie der Name des Basaltsees vermuten lässt, entstand der See durch Basaltabbau, der dort im Jahr 1950 begann (Basalt entsteht durch Aufschmelzung des Erdmantels durch Magma). Basalt wurde noch bis 1969 abgebaut, bis man in circa 15 Meter Tiefe auf Wasser stieß, das nach und nach die Baugrube füllte und so der heutige Basaltsee entstand.

Das Steinerne Haus ist Zeuge des Rhön-Vulkanismus

Das Steinerne Haus war bis in die 1930er-Jahre ein bemerkenswertes Basaltmeer mit bis zu 12 Meter hohen Basaltsäulen. Diese Säulen waren Zeugen des Vulkanismus in der Rhön. Dabei entstanden die Säulen, indem flüssiges Magma langsam erkaltet und erstarrt ist. Der Name Steinernes Haus geht auf die Geschichte zurück, die besagt, dass die Basaltsäulen und das angrenzende Blockmeer die Form eines Hausdaches hatten.

Ein Ausflug zum Basaltsee am Steinernen Haus

Die idyllische Lage des Sees lädt jedes Jahr viele Naturfreunde und Wanderer vor allem im Sommer zu sich. Baden ist möglich, vor dem See gibt es eine Hütte zum Einkehren und eine Grillstation. Auch Angler kommen hier auf ihre Kosten.

Für Spaziergänger eignet sich der See für eine gemütliche Umrundung zu Fuß und für Wanderer bietet der Basaltsee einen idealen Ausgangspunkt für Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgraden. Empfehlenswert ist vor allem die Sagenwanderung "Steinernes Haus", welche in Ginolfs startet und circa sechs Kilometer lang ist.

Adresse

Basaltsee, 91656 Oberelsbach