Franken
Naturdenkmäler

Die 10 beeindruckendsten Naturdenkmäler in Franken: Schöne Ausflugstipps unter freiem Himmel

In Franken gibt es viele einzigartige Naturdenkmäler. Wir zeigen, wo sich die geologische Vielfalt Frankens am besten erforschen lässt, wohin sich ein Ausflug lohnt und an welchen Felsen man am besten Klettern kann. Entdecke unsere Ausflugstipps.
Blick vom Walberla auf den Landkreis Forchheim. Adobe Stock/aBSicht

Als Naturdenkmal gelten natürlich entstandene Landschaftselemente, welche unter Naturschutz gestellt sind. Wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit oder aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen ist der Schutz solcher Formen erforderlich. Deshalb sollten Besucher der Naturdenkmäler den achtsamen Umgang mit der Natur bedenken und den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten. 

Wegen der geologischen Vielfalt und des einzigartigen Naturraumes existiert in Franken eine Vielzahl an Naturdenkmälern. Wir stellen Ihnen 10 der beliebtesten  in der folgenden Übersicht vor.  

#1 - Hesselberg - Mittelfrankens höchster Berg

Der Hesselberg ist mit 689 Meter über Normalnull die höchste Erhebung Mittelfrankens. Der Zeugenberg liegt im südlichen Teil des  Landkreises Ansbach und erlaubt bei bester Wetterlage einen Blick bis zu den Alpen.

Der Koloss gibt als alter Zeugenberg einen aufschlussreichen Einblick in die Erdgeschichte der Jurazeit. Er ist zudem Zeuge einer wechselvollen Geschichte. Viele Begebenheiten wurden von Generation zu Generation überliefert und haben sich in sagenhaften Legenden mit den Tatsachen vermischt. 

#2 - Das Felsenlabyrinth Luisenburg im Fichtelgebirge

Das Felsenlabyrinth Luisenburg bei Wunsiedel ist ein atemberaubendes Naturschauspiel und strahlt eine ganz eigene Atmosphäre aus. Seine Granitblöcke nehmen enorme Ausmaße an, teilweise sind die Blöcke mehrere Meter hoch, zwischen ihnen führen schmale Schluchten hindurch. Es gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Fichtelgebirge. Jahr für Jahr ziehen die über 300 Millionen Jahr alten Gesteinsformationen mehr als 100.000 Besucher in ihren Bann. 

#3 - Hausberg Forchheims: das Walberla

Das Walberla wird landläufig gerne als "Heiliger Berg der Franken" bezeichnet - ebenso wie bisweilen übrigens auch der wie der Hesselberg im südlichen Mittelfranken, der Staffelberg in Landkreis Lichtenfels und der Kreuzberg in der Rhön. Mit seiner Doppelkuppe liegt er das Walberla in den Gemeindegebieten von Kirchehrenbach, Leutenbach und Wiesenthau im oberfränkischen Landkreis Forchheim.

#4 - Das Wanderhighlight Rodenstein

Der Rodenstein ist mit 532 Metern knapp 20 Meter höher als das Walberla. Der gesamte Berg steht unter Naturschutz und wird offiziell als „Ehrenbürg“ bezeichnet.

Die beiden Gipfel der Ehrenbürg, das Walberla im Norden und der Rodenstein im Süden, sind circa 750 Meter voneinander entfernt. Im Gegensatz zum Walberla ist am Rodenstein das Klettern erlaubt.

#5 - Wasserstein-Abri: Der große Wasserstein

Neben dem Wassersteintor hat diese fantastische Dolomit-Felsformation des großen Wassersteins noch einiges spektakuläres mehr zu bieten: einen großen Wasserstein Apri, was einen großen Überhang darstellt, eine Wassersteingrotte und die nördliche Felsgruppe mit der Höhle an der Hangspitze. Der große Wasserstein liegt nordöstlich von Kröttenhof, einem Ortsteil der oberfränkischen Stadt Betzenstein.

Amazon Buchtipp: Kletterführer Franken

#6 - Berg der Franken: der Staffelberg

Schon von weitem grüßt der Staffelberg mit der markanten Felsenkrone seine Besucher. Für Wanderer und Naturliebhaber ist der „Berg der Franken“ die größte Attraktion im Bad Staffelsteiner Land. Er übt eine besondere, beinahe mystische Faszination aus. Seine Besonderheit verdankt der Berg seinem Hochplateau.

Der Aufstieg zum naturgeschützten 539 Meter hohen Staffelberg wird mit einer atemberaubenden Aussicht ins Tal belohnt. Schon Victor von Scheffel rühmte einst in seinem Frankenlied die herrliche Aussicht „von Bamberg bis zum Grabfeldgau“. An klaren Tagen sind sogar der Rennsteig, die Veste Coburg und der Frankenwald zu sehen.

Lesen Sie auch:

#7 - die Gesteinsformation "12 Apostel"

Einer der landschaftlichen Höhepunkte im Naturpark Altmühltal ist die Felsgruppe „Zwölf Apostel“. Die mächtig aufragenden Dolomitfelsen zwischen Solnhofen und Eßlingen grüßen Bootsfahrer auf der Altmühl, Radler auf dem Altmühltal-Radweg und Wanderer auf ihren Touren rund um Solnhofen.

Den geologischen Untergrund der "Zwölf Apostel" bilden die dickbankigen Schichtkalke des Treuchtlinger Marmors, einer Gesteinsart des Weißen Jura. An den Schwellen des Weiß-Jurameeres entwickelten sich als erdgeschichtliche Besonderheit sogenannte "Schwammkalksteine". Sie verwittern schwerer und wurden deshalb als Felsen heraus präpariert.

#8 - Der "Silberwand" Kletterfelsen

Am Fuße der Silberwand befinden sich zwei kleine Höhlen, in die man ebenerdig mal einen Blick werfen kann. Die "Silberwand" ist eine Kletterwand im Paradiestal. Silber ist hier allerdings keines zu finden. Dafür ist die Wand ein Paradies für Kletterer.

Lesen Sie auch:

#9 - Klettern lernen am Kemitzenstein

Der Kemitzenstein ist eine 580 Meter über Normalnull hohe Erhebung der Fränkischen Alb, mit einer Ansammlung von Felsgebilden. Er befindet sich im Gemeindegebiet von Bad Staffelstein im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels und gehört zu einem der Highlights im Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst.

Umgeben von Wald eröffnet sich dem Naturfreund ein Platz mit ganz besonderem Charme. Felstürme inmitten einer grünen Wiese laden zum Klettern, Picknicken und Rasten ein. Ein wahrer Ort zum Entspannen und Austoben.

Lesen Sie auch:

#10 - Röthelfels mit dem Götterbogen

Der Röthefels liegt am Rand eines bis zu 575 Meter hohen Hochplateaus, das über eine durchschnittlich 25 Meter und bis zu 40 Meter hohe Felswand ins Altenbachthal abbricht.

Er ist mit über 300 Meter Länge der größte zusammenhängende Felsriegel in der Fränkischen Schweiz. Genauer gesagt befindet er sich in der Nähe der Orte Morschreuth und Ursprung auf dem Gemeindegebiet von Ebermannstadt und gilt mit seinem Götterbogen als Paradies für Extrem-Kletterer. 

Von knackigen Tausender-Bergen über spektakuläre Schluchten bis hin zu saftig-grünen Tälern bietet das Fichtelgebirge alles, was das Wanderherz begehrt. Wir haben 5 der schönsten Wanderrouten zusammengestellt.

* Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegen zu lassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis.