"Alexandra Scheler" : "Das ganze ist ein Witz selbst von Garitz aus oder dem Altenberg ein Kind jeden Tag in die Schule laufen zu lassen bei den schweren Schulrucksäcken. Da heißt es immer, es soll mehr Geld in die Bildung gesteckt werden, dann sollen sie das bitte auch tun und die Fahrkarten zur Schule übernehmen."

"Billy Wawa" : "Tatsache ist, in Deutschland herrscht Schulpflicht, also warum sollten Eltern, die eh' schon genug Ausgaben haben, dann auch noch dafür aufkommen müssen. Bei uns war's genauso, habe drei Kinder, die jahrelang mit dem Schulbus zur Schule kamen. Von heut auf Morgen wurde das durch die Kommune geändert und wir mussten selbst wegen 200 Meter für die Busfahrt aufkommen."

"Uschi Prawitz" : "Ich bin auch der Ansicht, dass Laufen nicht schadet, aber früher gab es weniger Autos auf den Straßen, die Kinder hatten weit weniger Gewicht in ihren Ranzen zu schleppen und meist gingen sie auch in Grüppchen, weil es einfach mehr Kinder gab. Also nicht die Zustände von früher direkt mit den heutigen vergleichen. Viel mehr rege ich mich darüber auf, dass die Kids sogar an ihrem Wandertag auch noch mit Bussen zu irgendwelchen Zielpunkten gefahren werden, um dort zu grillen."

"Silke Zimmer" : "27 Euro sollte einen die Sicherheit des Kindes doch wert sein, verstehe die Aufregung net, immer wollen alle alles umsonst haben."
"Don Matteo" als Antwort darauf: "Für manche Menschen sind eine Mehrbelastung pro Kind von 324 Euro im Jahr zu viel."

"Andreas Kukuk" : "Bei mir fuhr kein Schulbus, ich bin selbst als Grundschüler meist gelaufen, und das waren 2,5 Kilometer über Felder und Wiesen. (...) Und der ,Ranzen' hatte seeehr dünne Träger. Geschadet hat mir das nicht, im Gegenteil."

"Dominik Mo" : "Es heißt immer, es wird in die Bildung investiert und dann wird nicht einmal der Bus gezahlt. Genauso verstehe ich nicht, warum ich meine Zugfahrkarte selbst zahlen soll, ich muss ca. sieben Kilometer mit dem Zug in die nächste Stadt fahren, weil ich dort das Gymnasium besuche. Bis zur 10. Klasse wird die Zugfahrkarte bezahlt, die letzten zwei Jahre soll ich die jeweils rund 400 Euro selbst zahlen."

"Krissi Sommer" : "Also ganz ehrlich. Nix gegen laufen (musste ich früher auch, aber auf Wegen) , aber in der Früh auf großen Straßen eventuell ohne Gehweg oder ähnliches wie hier bei uns und die sauschweren Büchertaschen. Es kommt auch die Zeit wo es wieder dunkel is früh...ich würd mein Kind nicht laufen lassen."
"Stefanie Kollmann-Mi" : "Heutzutage verschwinden am Fließband die Kinder. Ich würde mein Kind auch nicht laufen lassen. Für alles und jeden anderen ist Geld da und für unsere eigenen Kinder nicht oder was? Der Staat ist immer schlimmer. "

"Carmen Zimprich" : "Drei Kilometer war doch schon immer die Grenze, bis zu der man die Fahrtkosten selbst zahlen muss. Mit dem Rad ist das doch wirklich kein Problem."

"SiMart" , angemeldeter Nutzer auf unserem Online-Portal infranken.de schreibt dort: "Also ich bin damals als Schuljunge auch drei Kilometer zur Schule mit dem Fahrrad gefahren. Wenn es zu weit ist, dann muss ma halt 27 Euro bezahlen. Kann ja nicht alles immer Vater Staat richten. Es gab mal Zeiten da wäre man froh gewesen wenn es überhaupt nen Bus gegeben hätte."

Hier finden Sie den Bericht "Tom soll 2826 Meter bis zur Schule laufen" zum Thema.