Vorsitzender Markus Terwart monierte während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rothhausen die ablehnende Haltung des Gemeinderates zur Installation von festen Spinden für Feuerwehrkleidung. Es gebe auch keine Stellungnahme zur eindringenden Feuchtigkeit im Feuerwehrhaus, obwohl sich das Gremium schon im Sommer vergangenen Jahres bei einem Ortstermin von den Schäden überzeugt hatte.
Bürgermeister Anton Bauernschubert (CSU) erkannte die Dringlichkeit der Schimmelbeseitigung an. "Die Maßnahme gestaltet sich bautechnisch aber schwierig, da selbst das Aufbringen eines Spezialputzes das Problem nicht dauerhaft beseitigen wird", sagte der Bürgermeister. Ein schimmelfreier Raum wiederum sei die Voraussetzung zum Installieren der geforderten Spinde.

Wunsch des Bürgermeisters

Würde eine Freilegung des Gebäudes für eine Drainage in Erwägung gezogen, könnte aus Kostengründen auch über einen Umzug der Feuerwehr in eine andere Unterbringung nachgedacht werden.
Bezüglich der Anschaffung für neue Stiefel signalisierte der Bürgermeister Zustimmung. Er appellierte außerdem an die Wehr, künftig wieder am Florianstag teilzunehmen.
Kommandant Dominik Englert berichtete den 35 Versammlungsteilnehmern - die Hälfte davon Aktive - von neun Übungen und dem Leistungsabzeichen, das zwei Löschgruppen bestanden hatten. Die vier Ernstfalleinsätze beschränkten sich auf das Abbinden von Ölspuren, einer Tragehilfe für den Rettungsdienst und einer Türöffnung. Daneben wurden Verkehrsregelmaßnahmen bei Festen durchgeführt. Die Wehr nahm außerdem an zwei Festzügen teil. Der Maibaum und der Christbaum werden von der Feuerwehr aufgestellt. Von den 23 aktiven Wehrleuten sind fünf Frauen. Mit 14 Wehrleuten stellen die unter 30-Jährigen die größte Gruppe. Diesen Umstand hob auch Kreisbrandrat Benno Metz als besonders löblich hervor. Er informierte außerdem über den Stand bei der Einführung des Digitalfunks.
Markus Terwart konnte zwei Wehrleute für 25-jährigen aktiven Dienst auszeichnen. Entsprechende Urkunden ergingen an Bernd Müller und Ronald Beck.