Im Kern ging es darum, den von Mai bis September für Hunde komplett gesperrten Norduferbereich zumindest im Bereich des Kiosks zu öffnen. Für die ebenfalls gesperrte Liegewiese auf der anderen Seite wurde die Einrichtung eines speziellen Bereiches für Hunde angeregt.

Eine Ausnahme

Nur Bernd Haas hätte sich mit der Idee anfreunden können, die Verbotsschilder entsprechend zu versetzen, um Zugang zum Kiosk zu ermöglichen. Fast alle Räte meldeten sich zu Wort und hatten gegenteilige Argumente parat. Zum einen hatte man Zweifel, ob die stattliche Zahl an Unterschriften tatsächlich repräsentativ sei, zum anderen verwies man auf die hohe Zustimmung für strikte Verbotsregeln vor allem bei Familien.
Die Weitläufigkeit des Sees hatte früher eine lockere Handhabung im Umgang mit Hunden erlaubt, doch die nun stärkere Besucherfrequenz fordere strikte Regeln, wie sie an anderen Badeseen längst üblich seien, hieß es. Gleichwohl könne der See mit Hund nach wie vor ohne Hindernisse komplett umrundet und das Angebot der Gaststätte in Hundebegleitung voll genutzt werden.
Und es gibt kein Pardon: Zuwiderhandlungen werden mit durchschnittlich 100 Euro Bußgeld geahndet.
Dies gilt im Übrigen auch für Radler, die beim Durchfahren der Badeanlagen erwischt werden, und für Menschen, die alkoholisiert auffallen. Auch Menschen mit "ansteckenden Hautkrankheiten" müssen das Areal meiden.