VON Siegfried Farkas

Bad Kissingen — Es ist nicht zu bestreiten, dass die Zahl der bisher gespielten Fußballweltmeisterschaften höher ist, trotzdem darf man die Fanmeile in der Kissinger Altstadt ebenfalls als Institution bezeichnen. Mit Ausnahme der WM 2002 wurde die Grabengasse seit 1998 bei jedem großen internationalen Turnier zur Avenue der Fußballfans.
Legendär sind die Zeiten als die Gasse zur Feier des griechischen EM-Titels und zu Ehren von Otto Rehhagel König-Otto-Gasse hieß. Emmanuel Papadopoulos, der Grieche, der die Umbenennung betrieb, hat die Grabengasse zusammen mit seinen italienischen Kollegen Domenico und Teodosio Giacomino von der benachbarten Locanda degli Artisti jetzt wieder zur Fanmeile umfunktioniert.
An jedem Spieltag gibt es zuerst auf Fernsehern, zu späterer Stunde per Beamer auf Großbildleinwand WM-Spiele zu sehen. Am Freitagabend spielen zudem wie schon zur Eröffnung Luis Enrique und Band ab 19 Uhr Samba, Salsa und Merengue.