Mehr als drei Jahre nach dem Verschwinden eines jungen Mannes aus Niedersachsen auf den Kanarischen Inseln ist nun dessen Tod bestätigt worden. Wie der Anwalt der Familie auf Anfrage bekannt gab, teilten die spanischen Behörden der zuständigen Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg mit, dass die Leiche des Vermissten in einer Schlucht auf der Insel Teneriffa von einem Jäger gefunden wurde. Zuvor hatte die Lokalzeitung Die Harke berichtet und sich auf einen Instagram-Post der Familie bezogen.

Die Ungewissheit habe die Familie viel Kraft gekostet, zitiert die Zeitung aus dem Instagram-Post. "Nun haben wir Gewissheit und können beginnen, Abschied zu nehmen." Die Familie danke allen, die bei der Suche nach dem Vermissten geholfen oder der Familie beigestanden hätten. Die Familie bat darum, von Anfragen abzusehen.

Leiche von vermisstem Deutschen auf Teneriffa gefunden - DNA identifizierte ihn

Der damals 23 Jahre alte Mann wurde seit dem 4. August 2022 vermisst. Er war für einen Backpacking-Urlaub auf die spanische Insel Gran Canaria gereist, als der Kontakt zu ihm abriss. Auswertungen seiner Telefondaten hatten ergeben, dass er sich an der Ostküste der Nachbarinsel Teneriffa befand. Die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" hatte den Vermisstenfall im September 2022 behandelt.

Die Leiche sei den spanischen Behörden zufolge bereits am 5. Februar 2025 gefunden worden. Die eindeutige Identifizierung sei dann durch eine DNA-Untersuchung erfolgt, heißt es in der Mitteilung der Anwalts-Kanzlei. Der Leichnam habe Brandspuren aufgewiesen. Da es in dem Gebiet im August 2023 schwere Waldbrände gegeben habe, sei davon auszugehen, dass der Tote bereits zu diesem Zeitpunkt dort gelegen habe.

Derzeit werde davon ausgegangen, dass der junge Mann kurz nach dem letzten Kontakt mit seinen Angehörigen in dem unwegsamen Gelände gestürzt und infolgedessen gestorben sei, hieß es. Bei einer forensischen Leichenschau sei ein Verletzungsbild festgestellt worden, das mit einem Sturz vereinbar sei. Hinweise auf Fremdverschulden habe es nach Angaben der spanischen Behörden nicht gegeben.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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