Sechs Menschen sind bei sommerlichem Badewetter am Pfingstwochenende in Freibädern, Seen und Flüssen gestorben. Wie die Behörden mitteilten, waren unter ihnen vier Kinder und Jugendliche zwischen im Alter von vier bis 14 Jahren. 

Ein vierjähriger Junge wurde nach Angaben der Polizeidirektion Ludwigshafen am Sonntag (24. Mai 2026) tot in einem Freibad in Ludwigshafen gefunden. Vermutlich sei das Kind ertrunken, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Ludwigshafen der Deutschen Presse-Agentur. Die Ermittlungen stünden am Anfang. Zuvor hatte unter anderem der Mannheimer Morgen berichtet. Wie die Zeitung  schrieb, wurde der Junge im Willersinn-Freibad leblos im Wasser gefunden. Das Kind sei trotz Reanimationsversuchen gestorben. Das Freibad bietet nach Angaben der Stadt unter anderem ein 50 Meter langes Sportbecken, ein Nichtschwimmerbecken mit Rutschen und ein Planschbecken.

Vier Kinder und zwei Erwachsene sterben bei Badeunfällen - auch Fall in Franken

Taucher bargen im ostfriesischen Marienhafe (Kreis Aurich) ein 13 Jahre altes Mädchen tot aus einem Kiessee. Die Feuerwehr erklärte, dass rund 80 Kräfte an dem Einsatz beteiligt gewesen seien. Neben mehreren Wehren waren laut Polizei auch die DLRG, der Rettungsdienst, ein Rettungshubschrauber und Notfallseelsorger vor Ort. Bei der Suche seien zudem mehrere Boote und eine Drohne zum Einsatz gekommen. Am Nachmittag sei ein Notruf wegen eines vermissten Kindes an dem Badesee eingegangen. Bei sommerlichen Temperaturen hätten sich zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Menschen an dem Gewässer aufgehalten. Auch hier dauerten die Ermittlungen zur genauen Ursache an. 

Laut Polizei kam in Hasbergen (Kreis Osnabrück) ein 34-jähriger Mann wohl bei einem Badeunfall ums Leben. Einsatzkräfte seien am Sonntagabend zu einem abgelegenen Privatsee gerufen worden, nachdem dort persönliche Gegenstände am Ufer entdeckt worden waren. Der Mann wurde später tot im Wasser gefunden, wie es weiter hieß. 

Im unterfränkischen Kahl am Main (Kreis Aschaffenburg) starb ein 40-Jähriger im Kahler See. Der Mann war laut Polizei mit einem Bekannten im Wasser. Kurz darauf hätten sich beide bei einer Badeplattform aus den Augen verloren. Der Begleiter alarmierte laut Polizei sofort die Wasserwacht. Ein Taucher habe den 40-Jährigen zwar in vier Meter Tiefe entdeckt, doch der Mann sei noch vor Ort gestorben. 

Teenager leblos aus Ruhr geborgen - Junge stirbt in Schwimmbad

Bereits am Samstag war der Tod von zwei Jungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bekannt geworden. Ein 14-Jähriger wurde in Essen leblos aus der Ruhr geborgen und starb später im Krankenhaus. In Birlenbach bei Koblenz kam ein elfjähriger Junge bei einem Badeunfall in einem Schwimmbad ums Leben.

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