Nach dem Fund einer Leiche in einer Art improvisierter Schubkarre in einem Rostocker Waldstück ist ein Mann vorläufig festgenommen worden. "Im Rahmen der Ermittlungen konnte heute Nacht bereits ein 39-jähriger Beschuldigter vorläufig festgenommen werden", sagte der Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft, Harald Nowack. "Jetzt warten wir ab, was die Leichenschau ergibt, um dann vielleicht weitere Angaben dazu machen zu können." Zuvor hatte die "Ostsee-Zeitung" berichtet.
Der Mann sei in einer Wohnung in Rostock festgenommen worden. Er stehe im Verdacht, im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Tötungsdelikt zu stehen. Die für Montag geplante Begutachtung der Leiche könnte auch bei der Frage nach dem möglichen Tatbestand und einem möglichen Haftbefehl gegen den vorläufig Festgenommenen eine Rolle spielen. "Momentan ist nur eine vorläufige Festnahme erfolgt", erklärte Nowack.
Unterdessen sei die Identität einschließlich des Geschlechts der Leiche noch nicht geklärt. "Der Anschein sieht so aus, als es sich um einen Mann handeln würde", sagte Nowack. Auch hier soll die Rechtsmedizin weitere Erkenntnisse liefern.
Am Samstag habe ein Spaziergänger mit seinem Hund in einem Waldstück in der Rostocker Südstadt zunächst einen Müllhaufen entdeckt. Demnach fand er eine gelbe Tonne mit einem Teppich darauf und etwas Grünschnitt. Beim Anheben des Teppichs habe er die Leiche entdeckt. Ermittler hätten dann in der Nacht zu Sonntag den Fundort untersucht.
Bei dem gefundenen Behälter handle es sich um eine Art improvisierte Schubkarre. "Da ist ein Rad angebaut worden unten, und hinten sind auch zwei Griffe dran, dass man das wie eine Schubkarre verwenden kann", erklärte Nowack. Die Auffindesituation spreche für ein Tötungsdelikt.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
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